Heute ist der 29. Mai 2026, und in Murau gibt es einen besonderen Ort, der für viele Menschen ein Lichtblick in dunklen Zeiten sein kann. Eva-Maria Krische hat hier den Verein „Gemeinsam Weitergehen“ gegründet, und das nicht ohne Grund. Der letzte Wunsch ihrer verstorbenen Tochter Leonie, die 2008 zur Welt kam und 2022 im Alter von nur 14 Jahren an Knochenkrebs starb, war es, dass ihre Mutter weiterlebt und anderen Menschen hilft. Ein schöner Gedanke, oder? Leonies Leben war viel zu kurz, aber ihr Erbe wird nun in Form dieses Vereins fortgeführt.

Der Verein bietet einen geschützten Raum für verwaiste Eltern, in dem die Trauer ohne Druck oder Erwartungen gelebt werden kann. Hier treffen sich Menschen, die ähnliche Verluste erlebt haben – ein Austausch, der oft heilsam ist. Eva-Maria hat es geschafft, einen Ort zu schaffen, an dem sich Betroffene verstanden fühlen können. Es wird nicht nur geredet, sondern auch gemeinsam etwas unternommen. Im Mai 2026 plant der Verein Begegnungswochenenden, die Gespräche, Wanderungen und Zeit in der Natur umfassen. Das klingt nach einer wunderbaren Möglichkeit, um sich zu erholen und neue Kraft zu tanken.

Geplante Veranstaltungen und Angebote

Zusätzlich zu den Begegnungswochenenden sind weitere Veranstaltungen in Planung. Im Oktober wird es Familientage geben, und im November sollen Retreat-Wochenenden stattfinden. Diese Angebote sind eine wertvolle Unterstützung für Eltern, die sich mit ihrer Trauer auseinandersetzen möchten und dabei nicht alleine sein wollen. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann oft helfen, die eigene Trauer besser zu verstehen und zu verarbeiten.

Das Thema Trauer ist nicht nur im persönlichen Bereich wichtig, sondern auch gesellschaftlich relevant. Wenn ein Elternteil verstirbt, hat das weitreichende Folgen. Verwitwete und Waisen haben Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente, die in solchen schweren Zeiten eine finanzielle Absicherung bieten kann. Informationen dazu sind auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung zu finden. Das ist wichtig zu wissen, denn gerade in solchen Krisensituationen kann finanzielle Unterstützung eine große Erleichterung sein.

Unterstützungsangebote für Trauernde

Für verwaiste Eltern gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote. Die Nummer gegen Kummer bietet anonym und kostenlos Unterstützung zu Themen wie Tod und Trauer an. Auch die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar und bietet Beratung per Mail, Chat oder persönlich an. Solche Ressourcen sind ein Lichtblick für viele, die in ihrer Trauer nicht alleine sein möchten. Auch Trauer- und Selbsthilfegruppen bieten die Möglichkeit, sich über mehrere Monate hinweg mit anderen Betroffenen auszutauschen.

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Eva-Maria Krische und ihr Verein „Gemeinsam Weitergehen“ sind ein Beispiel dafür, wie aus persönlichem Schmerz eine Gemeinschaft entstehen kann, die anderen hilft, ihren Weg durch die Trauer zu finden. Es ist bemerkenswert, wie Leonies letzter Wunsch nun das Leben vieler Menschen positiv beeinflusst. In einer Zeit, in der Trauer oft isoliert erlebt wird, ist es wichtig, Orte wie diesen zu haben, wo man nicht nur die Trauer, sondern auch die Hoffnung teilen kann.