Heute ist der 12.05.2026 und in der Region Murau-Murtal zeigt sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite. Die Eisheiligen, ein altbekanntes Phänomen, bringen einen markanten Wetterumschwung mit sich. Eine kräftige Kaltfront sorgt für eine spürbare Abkühlung und sogar für Schneefall bis in höhere Tallagen. Man könnte meinen, der Winter macht noch einen letzten Auftritt, obwohl der Frühling bereits in der Luft liegt.
Am Dienstag dominieren dichte Wolken den Himmel über der Steiermark, und die Regenfälle kommen teils mit Blitz und Donner. Die Schneefallgrenze liegt regional bei etwa 1.000 Metern. Auf den Bergen, wie am Kreischberg und Kreiskogel, hat sich bereits eine schöne Schneedecke gebildet – ein Anblick, der sowohl Freude als auch Nostalgie weckt. In der Nacht auf Mittwoch werden die Temperaturen auf Werte zwischen minus 2 und plus 2 Grad sinken, und ein leichter Morgenfrost ist durchaus möglich. Gärtnerinnen und Gärtner sollten hier besonders aufpassen, denn die frostigen Nächte könnten empfindlichen Pflanzen zusetzen.
Die Eisheiligen im Detail
Für viele ist die Zeit der Eisheiligen – vom 11. bis 15. Mai – ein fester Bestandteil des Frühlings. Jeder Tag ist einem Heiligen gewidmet: Am 11. Mai erinnert man sich an Mamertus, gefolgt von Pankratius am 12. Mai, Servatius am 13. Mai, Bonifatius am 14. Mai und schließlich Sophia, die als „Kalte Sophie“ bekannt ist, am 15. Mai. Diese Tage sind berüchtigt für ihre unberechenbaren Wetterbedingungen und lassen uns oft an den Winter zurückdenken, während wir auf die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres warten.
Doch wie geht es weiter? Der Mittwoch verspricht, oft sonnig zu verlaufen, bleibt jedoch frisch – besonders in der Obersteiermark. Wer sich auf sommerliche Temperaturen gefreut hat, wird leider enttäuscht, denn diese sind in den nächsten Tagen nicht in Sicht. Der Donnerstag bringt wechselhaftes Wetter mit Sonne und Wolken, was die Vorfreude auf die wärmeren Tage nur noch verstärkt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Wetterlage entwickeln wird.
Insgesamt zeigt sich die Natur in diesem Jahr besonders launisch. Die Eisheiligen erinnern uns nicht nur an die Unberechenbarkeit des Wetters, sondern auch an die Schönheit der Übergangszeiten. Während wir auf den Sommer warten, genießen wir die frische Bergluft, die noch einmal mit einem Hauch von Winter verzaubert wird. Ein kleiner Trost für alle, die sich schon auf die warmen Tage freuen.
Für weitere Informationen zu den aktuellen Wetterbedingungen in der Region kann man die detaillierte Wetterprognose auf meinbezirk.at nachlesen.