In Knittelfeld wird kräftig in die Zukunft investiert. Rund 17 Millionen Euro fließen in die lokale Infrastruktur, Bildung und Wirtschaft. Dies wurde in den jüngsten Haushaltsberichten der Stadt bekannt gegeben. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird für das Jahr 2025 ein positives Ergebnis prognostiziert. Der Budgetüberschuss wird auf etwa 1,07 Millionen Euro geschätzt, was eine Verbesserung von rund 1,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese erfreuliche Entwicklung ist teils auf höhere Einnahmen und sparsame Ausgaben zurückzuführen, die es der Stadt ermöglichten, Rücklagen zur Budgetdeckung zu nutzen und gleichzeitig das Vermögen zu steigern. Weitere Details zu diesen Fortschritten finden sich in einem umfassenden Artikel auf meinbezirk.at.

Ein bemerkenswerter Teil dieser Investitionen fließt in die Feuerwehr-Infrastruktur. Die Feuerwehr Apfelberg wird mit einem neuen Mannschaftstransportfahrzeug, einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und einem Einsatzboot ausgestattet, während die Stadtfeuerwehr Knittelfeld einen neuen Unterstellplatz für ihre Fahrzeuge erhält. Insgesamt belaufen sich die Investitionen in die Feuerwehr auf rund 670.000 Euro. Im Bereich der Wirtschaftsförderung sollen zwischen 2025 und April 2026 etwa 35 neue Geschäfte eröffnet werden, und für das Jahr 2026 sind 45.000 Euro für die Wirtschaftsförderung eingeplant.

Investitionen in Bildung und Infrastruktur

Eines der größten Projekte ist das Schulprojekt Lindenallee, das mit 11,6 Millionen Euro beziffert wird. Hier entsteht ein modernes Schulzentrum, das die Volksschule und die Allgemeine Sonderschule vereint. Die Fertigstellung ist für den Beginn des neuen Schuljahres geplant. Zudem wird der Straßenbereich vor der Schule als Hol- und Bringzone neu gestaltet, und der öffentliche Spielplatz Lindenallee wird mit 45.000 Euro saniert und umgebaut. Diese Projekte sollen bis September 2026 umgesetzt werden.

Im Bereich der Infrastruktur fließen über 1,66 Millionen Euro in die Sanierung von Kanal, Wasser und Straßen. Umfassende Sanierungen sind in mehreren Straßenzügen, wie der Parkstraße, Lendgasse und Industriestraße, vorgesehen. Auch die öffentliche Beleuchtung in verschiedenen Bereichen wird verbessert. Die ÖBB investiert zudem in die Modernisierung des Bahnhofs und des TS-Werks in Knittelfeld, was die Verkehrsanbindung weiter stärken sollte.

Bundesmittel und kommunale Investitionen

Diese umfassenden Investitionen sind nicht nur das Ergebnis lokaler Anstrengungen, sondern auch Teil eines größeren Programms. Das Infrastrukturprogramm nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG I) wurde vom Bund mit 3,5 Milliarden Euro zur Unterstützung finanzschwacher Kommunen aufgesetzt. Ziel ist es, die Investitionstätigkeit in der kommunalen Infrastruktur zu fördern. Eine erste Bilanz zeigt, dass die Mittel vor allem finanzschwachen Kommunen zugutekamen. Zwischen 2015 und 2023 stiegen die Sachinvestitionsausgaben der geförderten Kommunen um 77 %, was einen nennenswerten Beitrag zur Steigerung der Investitionstätigkeit geleistet hat. Weitere Informationen hierzu sind im Bundesfinanzministerium zu finden.

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Insgesamt zeigt sich, dass die Stadt Knittelfeld durch kluges Wirtschaften und strategische Investitionen auf einem guten Weg ist, um auch in Zukunft die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger zu sichern und weiter zu steigern.