Heute ist der 29. Mai 2026 und wir befinden uns in der Südoststeiermark, wo die Vorfreude auf den kommenden Langen Tag der Energie am 20. Juni 2026 bereits spürbar ist. An diesem Tag wird die Region zum Schaufenster für nachhaltige Energieversorgung und innovative Lösungen. Die Veranstaltung wird von namhaften Sponsoren unterstützt, darunter Energie Steiermark, Energie Graz und die Stadtwerke Judenburg. Mit über 100 Energieschauplätzen, die ihre Türen öffnen, wird es für die Besucher viel zu entdecken geben.

Das Ziel des Langen Tages der Energie ist es, den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Verständnis für Energieversorgung, erneuerbare Energien und energieeffiziente Lösungen zu vermitteln. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf „Green Jobs“. Diese Initiative zielt darauf ab, zukunftsfähige Berufsfelder in den Bereichen Energie, Klima und Nachhaltigkeit zu fördern. Das kommt genau zur richtigen Zeit, denn der Arbeitsmarkt verändert sich und neue Berufsbilder entstehen rasend schnell.

Erlebenswerte Energieschauplätze

Der Eintritt zu allen Schauplätzen ist kostenlos, sodass jeder die Möglichkeit hat, an geführten Besichtigungen, Schautafeln, Wanderungen und Mitmachaktionen teilzunehmen. Die Themenbereiche sind vielfältig und reichen von Energieerzeugung über Abwärmenutzung bis hin zu smarten Systemen und Energielösungen im Verkehr. Zu den Energieschauplätzen gehören unter anderem die Berghofer-Mühle in Fehring und verschiedene Anbieter in Mureck, wie die Ökostrom Mureck GmbH und die solarpappel GmbH.

Das Potenzial für neue Arbeitsplätze in der Energiebranche ist enorm. In diesem Kontext ist es auch interessant, dass das Unternehmen Enercon plant, eine Rotorblattfertigung in der türkischen Provinz Izmir aufzubauen. Hier sollen 700 Arbeitsplätze entstehen, während die Produktionskapazität auf 150 Blattsätze pro Jahr ausgelegt ist. Solche Entwicklungen zeigen, wie dynamisch der Bereich der erneuerbaren Energien ist und wie wichtig es ist, Fachkräfte auszubilden, die in dieser Branche arbeiten können.

Berufliche Perspektiven im Energiesektor

Die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich erneuerbare Energien ist ungebrochen. Ingenieure für erneuerbare Energien, Fachagrarwirte und Techniker für Umweltschutztechnik sind nur einige Beispiele für Berufe, die in den nächsten Jahren stark gefragt sein könnten. Die Ausbildung reicht von Hochschulabschlüssen in Elektrotechnik und Umwelttechnik bis hin zu spezifischen Weiterbildungen. Besonders im Photovoltaik-Sektor gibt es jedoch Warnungen über einen drohenden Fachkräftemangel – ein Thema, das im Zusammenhang mit der Energiewende von großer Bedeutung ist.

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Der Branchenverband ZVEH hat die sinkenden Installationen im Eigenheim-Segment kritisiert, die möglicherweise zu einem Mangel an Installationsfachkräften führen könnten. Dies zeigt, dass die Branche nicht nur wächst, sondern auch vor Herausforderungen steht, die adressiert werden müssen. Gleichzeitig feiert die Plattform Greenjobs ihren 25. Geburtstag und hat sich von einer Nischenidee zu einem wichtigen Bestandteil für Umwelt- und Nachhaltigkeitsberufe entwickelt.

Insgesamt steht die Region und die gesamte Energiebranche an einem spannenden Wendepunkt. Der Lange Tag der Energie könnte nicht nur ein Fest der Informationen sein, sondern auch ein Aufruf, die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen. Auf www.langertagderenergie.at gibt es weitere Informationen, die für alle Interessierten hilfreich sein dürften.