Heute ist der 21.05.2026, und in der Südoststeiermark gibt es aufregende Neuigkeiten aus dem LKH Oststeiermark. Am Standort Feldbach wurde ein zweiter Computertomograph (CT) in Betrieb genommen, der intern als Schockraum-CT bezeichnet wird. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Akutversorgung direkt vor Ort zu sichern. Feldbach ist nämlich nicht irgendein Krankenhaus, sondern ein Traumazentrum der Stufe II – das bedeutet, hier wird sowohl Neurologie als auch eine zentrale Anlaufstelle für die Akutversorgung geboten. Die Notwendigkeit eines weiteren CTs wurde von Primarius Gerald Wolf klar hervorgehoben. Er betont, wie entscheidend es ist, dass Patienten im Notfall nicht nach Graz verlegt werden müssen. Schnelle CT-Untersuchungen sind bei schweren Unfallverletzungen und Schlaganfällen einfach unerlässlich.

Das neue CT-Gerät stärkt nicht nur die Akutversorgung, sondern ermöglicht auch innovative Therapien. Die moderne Technologie des CTs bietet nicht nur präzise Organbiopsien, sondern auch gezielte Schmerztherapien, etwa bei Bandscheibenvorfällen. Eine besondere Anwendung ist die Radiofrequenzablation bei Krebserkrankungen, die nun ebenfalls mit dem neuen Gerät durchgeführt werden kann. Das zusätzliche CT verbessert die Verfügbarkeit von bildgebenden Verfahren und entlastet das gesamte System. Es wurde in Räumlichkeiten untergebracht, die zuvor für ein MRT genutzt wurden, und die Planung des neuen Untersuchungsraums war alles andere als einfach – bauliche Gegebenheiten und Anforderungen an die Notfallversorgung mussten berücksichtigt werden. Um sicherzustellen, dass alles klappt, wurde sogar eine Simulation durchgeführt, die die Tauglichkeit der Planungen überprüfte. Das Projekt „Schockraum-CT“ wurde erfolgreich umgesetzt und verbessert die Patientensicherheit und Notfallversorgung in der Region.

Technologische Fortschritte und ihre Vorteile

In einem anderen Teil der Welt, genauer gesagt im Sana Klinikum, wird ebenfalls in moderne Medizintechnik investiert. Dort wird ein neues CT-Gerät installiert, das nicht nur eine verbesserte Bildqualität bietet, sondern auch erweiterte Funktionen und eine reduzierte Strahlenbelastung verspricht. Während der Umbauzeit von etwa vier Wochen werden CT-Untersuchungen in einem mobilen Trailer durchgeführt – ganz pragmatisch, um den Betrieb nicht zu stören. Dieser Trailer steht direkt neben dem Hubschrauberlandeplatz, was für die Luftrettung eine praktische Lösung darstellt.

Das neue CT ist ein 128-Schicht-CT, das in nur 0,33 Sekunden 128 Schichten erfassen kann! Das klingt fast schon nach Science-Fiction, oder? Besonders bei Notfall- und Polytrauma-Patienten wird diese Technik von unschätzbarem Wert sein. Das Sana Klinikum führt jährlich rund 7.000 CT-Untersuchungen durch, und die neuen Möglichkeiten werden die Behandlungen in Fachbereichen wie Schmerztherapie und Neurochirurgie erheblich verbessern. Die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur automatischen Positionierung der Patienten und die neue Software zur Auswertung der Aufnahmen sind weitere Pluspunkte, die das Leben von Patienten und Medizinern erleichtern.

Ein Blick in die Zukunft der Bildgebung

Technologisch gesehen könnte die Zukunft der Computertomographie noch faszinierender werden. Die Forschung zu innovativen Verfahren wie der Photonenzähl-CT nimmt Fahrt auf und könnte die Bildqualität entscheidend verbessern. Studien zeigen, dass diese Technik bei der Erkennung von koronaren Herzkrankheiten und anderen kritischen Erkrankungen nützlich sein könnte. Ein Beispiel sind die Ergebnisse zur hochauflösenden Photonenzähl-CT der Lunge, die eine verbesserte Bildqualität und reduzierte Strahlendosen im Vergleich zu herkömmlichen Techniken bieten. Es bleibt also spannend, wie sich diese Technologien weiterentwickeln werden und welche Vorteile sie für die Patientenversorgung mit sich bringen.

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Insgesamt zeigen diese Entwicklungen, wie wichtig es ist, in moderne Medizintechnik zu investieren und die Akutversorgung zu optimieren. Und das alles geschieht direkt vor unserer Haustür in der Südoststeiermark und darüber hinaus. Damit wird nicht nur die Patientensicherheit erhöht, sondern auch die gesamte medizinische Versorgung erheblich verbessert. Ein Grund zur Freude für alle, die auf die medizinische Infrastruktur in unserer Region angewiesen sind!