Heute ist der 12.05.2026 und in Feldbach, in der schönen Südoststeiermark, tut sich Großes: Das Hallenbad wird komplett generalsaniert und modernisiert! Ja, ihr habt richtig gehört. Nach 50 Jahren unermüdlicher Nutzung – die Eröffnung der Freizeitanlage mit dem Freibad und Hallenbad fand 1976 statt – ist es jetzt an der Zeit für einen umfassenden Frischekick. Eine Investitionssumme von rund vier Millionen Euro wird dafür in die Hand genommen. Das ist eine Menge Holz, aber es lohnt sich.
Bürgermeister Josef Ober hebt hervor, wie wichtig dieses Bad für die Region ist. Jährlich strömen etwa 80.000 Besucher in die Einrichtung, darunter 10.000 Schülerinnen und Schüler. Das Hallenbad ist nicht nur ein Ort zum Schwimmen; es ist ein wichtiger Treffpunkt, besonders in den kalten Monaten. Rund 6.000 Kinder nehmen hier an Schwimmkursen teil und auch 4.000 Erwachsene nutzen die Bildungsangebote. Einfach unglaublich, wie viele Menschen hier Freude am Wasser finden!
Das Sanierungskonzept
Die Sanierung wird nicht nur das Dach erneuern – was ursprünglich für zwei Millionen Euro geplant war – sondern das gesamte Hallenbad wird auf Vordermann gebracht. Dazu gehören eine neue Dachkonstruktion, verbesserte Fensterflächen, eine gedämmte Fassade und zahlreiche weitere Anpassungen, die das Bad fit für die Zukunft machen. Das Sanierungskonzept sieht auch eine Erneuerung der gesamten Gebäudehülle vor, unterstützt durch nachhaltigen Holzbau und verbesserte Energieeffizienz. Es wird insgesamt 240 Kubikmeter heimisches Holz verbaut – das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch ein Zeichen für regionales Handwerk.
Auf dem Dach wird ein neues System installiert, das aus Brettsperrholz mit einem Warmdachaufbau besteht. Das klingt nicht nur technisch beeindruckend, sondern sorgt auch für eine hervorragende Dämmung. 20 cm Dämmmaterial und 10 cm Holz – das lässt sich sehen! Darüber hinaus wird die Akustik im Nichtschwimmerbereich verbessert, um Lärm zu reduzieren. Schließlich sollen die Besucher sich wohlfühlen, und das hört nicht beim Schwimmen auf.
Barrierefreiheit und digitale Innovationen
Ein weiterer wichtiger Punkt der Sanierung ist die Verbesserung der Barrierefreiheit. Das bedeutet, dass ein Hebelift ins Schwimmbecken eingebaut wird und behindertengerechte Sanitäranlagen zur Verfügung stehen. Vizebürgermeisterin Sonja Skalnik betont die Bedeutung der Barrierefreiheit besonders für zukünftige Generationen. Das ist absolut entscheidend, damit jeder die Chance hat, die Freude am Schwimmen zu erleben.
Und das ist noch nicht alles! Die Digitalisierung wird ebenfalls Einzug halten. Ein neues Zutrittssystem und der Einsatz von Reinigungsrobotern sind geplant. Sogar eine KI-gestützte Lösung für die Beckenüberwachung wird eingeführt! Das klingt nach Science-Fiction, ist aber bald Realität in Feldbach. Der Baustart ist für den 1. Juni angesetzt, und die Bauarbeiten sollen bis zum 31. Oktober abgeschlossen sein. Währenddessen bleibt der Betrieb im Freibad ungestört, sodass die Besucher auch während der Renovierung nicht auf ihren Wasserspaß verzichten müssen.
Die Stadtgemeinde hofft zudem auf finanzielle Unterstützung vom Land Steiermark und vom Klimafonds, um die Energiekosten langfristig einzusparen. Mal sehen, wie sich das alles entwickeln wird. Für die Region ist das Hallenbad ein nicht zu unterschätzender Ort. Es freut einen, dass hier so viel investiert wird. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bauarbeiten reibungslos verlaufen und wir bald ein frisch renoviertes Hallenbad genießen können!