In der malerischen Südoststeiermark hat die KEM „Wein- und Thermenregion Südoststeiermark“ eine dreiteilige Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die unter dem spannenden Titel „Taste the Future – Lebensmitteltrends mit Verkostungen“ steht. Die ersten Events fanden in Bad Gleichenberg, Bad Radkersburg und Straden statt und lockten über 150 interessierte Besucherinnen und Besucher an. Ein echter Erfolg für die nachhaltige, regionale Ernährung!

Die Ernährungstrainerin Christine Schwarzenberger eröffnete die Reihe mit einem fesselnden Impulsvortrag, der sich mit der Haltbarmachung von Lebensmitteln befasste. Ihre Themen – Fermentation, Saisonalität und Regionalität – standen ganz im Zeichen des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung. Wer hätte gedacht, dass die einfache Kunst des Einmachens so viele Facetten hat? Die interaktiven Genuss- und Wissensstationen luden die Teilnehmenden ein, sich nicht nur zu informieren, sondern auch selbst aktiv zu werden und verschiedene Köstlichkeiten zu verkosten. Von Show-Fermentieren über heimische Hülsenfrüchte als Eiweißquelle bis hin zu Produkten vom Biohof Pranger – hier war für jeden etwas dabei!

Innovative Ansätze und positive Rückmeldungen

Besonders in Straden konnten die Teilnehmenden junge Gemüsebauern erleben, die mit innovativen Ansätzen im regionalen Gemüsebau aufwarteten. Die Kombination aus praktischem Fachwissen und köstlichen Verkostungen wurde von den Besuchern als ganz besonderes Erlebnis wahrgenommen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv, vor allem in Bezug auf die Umsetzbarkeit der Inhalte im Alltag und dem Bezug zur regionalen Landwirtschaft. Romana Gerger, die Organisatorin, betonte, dass das wachsende Bewusstsein für klimafreundliche Ernährung und die Wertschöpfung vor Ort unerlässlich sind, um nachhaltige Essgewohnheiten zu fördern.

Doch was macht eine nachhaltige Ernährung eigentlich aus? Laut dem UBA-Umweltatlas hat die Landwirtschaft einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und unsere Gesundheit. Die Brundlandt-Kommission definierte schon 1987 nachhaltige Entwicklung als die Fähigkeit, die Grundbedürfnisse der heutigen Generation zu erfüllen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen. Ein zentraler Bestandteil ist die Planetary Health Diet, die vornehmlich aus pflanzlichen Lebensmitteln besteht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat erst kürzlich ihre Empfehlungen überarbeitet, die mehr Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse und Nüsse vorschlagen – und das ganz konkret mit der Anregung, den Fleischkonsum auf maximal 300 Gramm pro Person und Woche zu reduzieren.

Die Veranstaltung in der Südoststeiermark spiegelt das zunehmende Interesse an nachhaltiger Ernährung wider. Sie zeigt, dass viele Menschen bereit sind, ihren Lebensstil zu hinterfragen und zu verändern. In einer Zeit, in der die Umweltbelastung durch die Landwirtschaft immer mehr in den Fokus rückt, ist es wichtig, dass wir uns bewusst mit unseren Essgewohnheiten auseinandersetzen. Vielleicht sind wir auf dem besten Weg, die Klimafreundlichkeit auf unserem Teller zu verwirklichen – und das ganz lokal in unserer Region!

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Für weitere Informationen zu nachhaltiger Ernährung und Tipps zur Unterstützung einer umweltgerechten Landwirtschaft können Sie die detaillierte Analyse im UBA-Umweltatlas nachlesen, die unter diesem Link zu finden ist.