In der Stadt Köflach wird derzeit viel bewegt, und das ist mehr als nur ein bisschen spannend! Vor kurzem wurde das neue Rüsthaus der örtlichen Feuerwehr feierlich eingeweiht. Mit einer beeindruckenden Projektsumme von etwa 7,5 Millionen Euro gehört es zu den modernsten Feuerwehrhäusern in der Steiermark. Man kann sagen, die Feuerwehr ist damit bestens gerüstet für alle Herausforderungen, die kommen mögen.

Doch die Investitionen hören hier nicht auf. Auch der Hochwasserschutz am Gradnerbach wird bis Ende 2023 abgeschlossen sein, mit einer Gesamtinvestition von 12,5 Millionen Euro. In Zeiten, in denen Starkregen und Hochwasser auch Österreich und Deutschland heimgesucht haben, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Diese Maßnahmen sind wichtig, um die Bevölkerung und deren Infrastruktur zu schützen.

Bildung im Fokus

Ein weiteres großes Projekt steht an: Die Planung für die thermische Sanierung und den Umbau der über 60 Jahre alten Volksschule startet im Jahr 2024. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 20 Millionen Euro. Diese Investitionen sind dringend nötig, denn die Schule entspricht nicht mehr den heutigen pädagogischen Anforderungen. Besonders erfreulich ist, dass der Schülerhort „Kökibest“ in das erweiterte Volksschulgebäude integriert werden soll. Das Betreuungsangebot für Kindergartenkinder ist dank der modernen Kindergärten in Köflach weitgehend sichergestellt, abgesehen von der thermischen Außensanierung in Pichling. Hier hat die Stadtgemeinde sogar den Pfarrkindergarten übernommen.

Der Schulbetrieb an der Volksschule Graden bleibt bestehen, solange die Schüleranzahl das zulässt. Auch die Straßeninstandhaltungsarbeiten sind nicht zu vergessen – über mehrere Millionen Euro wurden in den letzten Jahren in die Erneuerung von ein bis zwei Straßen pro Jahr investiert. Die Teilüberdachung am Köflacher Bahnhof wurde angeregt und die Modernisierung im Zuge der Elektrifizierung ist in den nächsten zwei Jahren geplant.

Ein Ort der Erholung und Kultur

Ein weiterer Lichtblick ist die Planung einer Komplettsanierung des Volksheims, das ebenfalls schon in die Jahre gekommen ist. Der neu gestaltete Kurpark, der in die Sammlung „Nextland“ aufgenommen wurde, wird als Beispiel für nachhaltige Planung und Lebensqualität gefeiert. Hier wird nicht nur ein Naschgarten erweitert, auch das „Sky Home“ wurde kostenlos installiert – ein Ort, der zur Erholung und zum Verweilen einlädt.

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Die Bestrebungen zur Erlangung des Titels „Bad Köflach“ laufen auf Hochtouren. Die Therme Nova und ein gut ausgelastetes Kurhotel unterstützen diese Bemühungen. Veranstaltungen wie das See-Opening am 13. Juni und der Köflacher Musiksommer, der am 3. Juli mit Jess Robin startet, bringen Leben und Kultur in die Stadt. Den krönenden Abschluss bildet der Musikverein Graden im September, gefolgt von Neuerungen beim Lipizzaneralmtrieb am 12. September.

Insgesamt zeigt sich, dass Köflach ein lebendiger Ort ist, der sich stetig weiterentwickelt und auf die Bedürfnisse seiner Bürger eingeht. Die Investitionen in den Hochwasserschutz sind, gerade im Hinblick auf die extremen Wetterereignisse, ein wichtiges Signal. Österreich hat das Budget für Hochwasserschutzmaßnahmen im Jahr 2024 auf 124 Millionen Euro aufgestockt, um Schäden in Milliardenhöhe zu verhindern und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sind nicht nur für Köflach, sondern für alle Bundesländer von großer Bedeutung, um Menschen und Infrastruktur zu schützen.

Erfreuliche Entwicklungen und zukunftsorientierte Projekte – in Köflach gibt es viel zu entdecken und zu erleben!