Im malerischen Voitsberg hat das Frauenreferat des ÖKB Mooskirchen unter der Leitung von Ingeborg Summer eine besondere Initiative ins Leben gerufen: OFFENES HANDARBEITEN. Diese Veranstaltung bietet Frauen die Möglichkeit, sich regelmäßig zum Handarbeiten zu treffen. Der Zeitraum erstreckt sich vom 2. Oktober 2025 bis zum 23. April 2026, jeden Donnerstag von 18:00 bis 20:00 Uhr im Mooskirchnerhof. Hier treffen sich bis zu 10 Frauen, um gemeinsam kreative Projekte zu verwirklichen und Techniken auszutauschen.
Die Teilnehmerinnen fertigen eine Vielzahl von Handarbeiten an, darunter Deckerl, Hauben, Socken, Schals, Westen und Schultertücher. Dabei steht nicht nur das Handwerken selbst im Vordergrund, sondern auch die sozialen Aspekte und der Austausch untereinander. Ein Höhepunkt der bisherigen Treffen war die Übergabe von fast 80 Paar Socken und etwa 20 Hauben an Frau Damm Ingrid, die diese Spenden an den Verein „Onkomütze“ weiterleitet. Dieser unterstützt Krebspatientinnen und sorgt dafür, dass die Handarbeiten einen direkten, positiven Einfluss auf das Leben der Betroffenen haben.
Gemeinschaft und Unterstützung
Die Atmosphäre während der Treffen ist durchweg positiv und freundschaftlich. Der Obmann Walter Hojas und Bürgermeister Peter Fließer waren am letzten Abend anwesend und luden die Frauen auf ein Getränk ein, um den erfolgreichen Abschluss der Reihe zu feiern. Die Teilnehmenden haben bereits beschlossen, auch im Herbst 2026 wieder an den wöchentlichen Treffen teilzunehmen, die über die Wintermonate garantiert sind. Eine Einladung zur Teilnahme an den Donnerstagen von Oktober 2026 bis April 2027 steht ebenfalls im Raum.
Diese Initiative zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und soziale Unterstützung in schwierigen Zeiten sind. Durch das Handarbeiten wird nicht nur Kreativität gefördert, sondern auch ein wertvoller Raum für den Austausch von Erfahrungen und Techniken geschaffen. Gerade für Krebspatientinnen kann solch eine Gemeinschaft einen erheblichen emotionalen Rückhalt bieten.
Unterstützung für Krebspatientinnen
Der Verein „Onkomütze“ ist nur einer von vielen, die sich für die Unterstützung von Krebspatientinnen einsetzen. In Deutschland beispielsweise ist die Frauenselbsthilfe Krebs e.V. eine der größten Selbsthilfeorganisationen für an Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige. Ihr Schwerpunkt liegt auf Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen. Die Organisation bietet eine vielseitige Beratungsarbeit, die auf einem 6-Punkte-Programm basiert. Dieses umfasst unter anderem psychosoziale Begleitung, Unterstützung bei der Überwindung von Angst vor Behandlungen sowie Informationen zu sozialer Hilfe.
Zusätzlich gibt es zahlreiche Online- und Präsenzangebote, die den Austausch zwischen Betroffenen fördern und Hilfestellungen im Alltag anbieten. Netzwerke wie „yeswecan!cer“ ermöglichen es, datensicher mit anderen Erkrankten in Kontakt zu treten und wöchentliche Gespräche mit Fachärzten zu führen. Solche Initiativen sind essenziell, um eine positive Lebensqualität für Betroffene zu fördern und die Herausforderungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringt, gemeinsam zu bewältigen.
Für weitere Informationen und Unterstützung können Interessierte die Website des Krebsinformationsdienstes besuchen, die zahlreiche Adressen und Links zu Selbsthilfegruppen bietet: Hier klicken.