Heute ist der 29.04.2026 und wir blicken auf einen ganz besonderen Anlass: den 80. Geburtstag des Komponisten Franz Zebinger. In einem anregenden Gespräch mit Hermine Arnold in Kumberg erfuhren wir mehr über sein Leben und Schaffen. Zebinger, ein Mann voller Leidenschaft für die Musik, hat mit seinen Werken eine besondere Verbindung zur Welt um sich herum geschaffen.

Seine Vorfreude auf die bevorstehende Aufführung seines Oratoriums „Marienleben“ in Graz am 10. Mai 2026 ist unübersehbar. Diese Premiere ist für ihn ein großes Glück, denn religiöse Themen prägen sein künstlerisches Schaffen und die neue Version des Stücks wurde überarbeitet, um besser auf die Stimmen neuer Solisten abgestimmt zu sein. Auch die bevorstehende Aufführung seiner „Dainas“ beim Baltic Music Festival in Graz zeigt, wie lebendig und relevant Zebingers Werke auch im Jubiläumsjahr sind.

Ein Leben für die Musik

Bereits als Kind träumte Zebinger davon, Komponist zu werden. Doch wie das Leben so spielt, führte ihn sein Weg zunächst über eine Ausbildung und die Wissenschaft. Er hat sich das Komponieren autodidaktisch erarbeitet und begann mit kleinen Werken für seine Kinder. Diese Anfänge waren entscheidend. Der Prozess der Musikentstehung – seien es Melodien, emotionale Berührung oder ein tiefes Verständnis des Inhalts – ist für ihn von zentraler Bedeutung.

„Die leise Kraft des Schönen“ ist ein Leitmotiv, das sich durch sein Schaffen zieht. Zebinger betont die Bedeutung der Welt des Schönen in Musik, Kunst und Literatur. Diese Sichtweise ist nicht nur theoretisch, sondern spiegelt sich auch in seiner Beziehung zur Natur wider, die er als eine Quelle der Inspiration und des inneren Gleichgewichts betrachtet. Besonders berührend sind für ihn die Szenen der Geburt und Kreuzigung in „Marienleben“, die seine persönliche und künstlerische Beziehung zur Marienfigur verdeutlichen.

Reflexionen über das Leben

Im Gespräch wird deutlich, dass Zebinger im Laufe der Jahre eine größere Gelassenheit entwickelt hat. Diese Gelassenheit ist nicht nur eine Reaktion auf die Unvollkommenheiten des Lebens, sondern auch eine Art Ruhe, die er beim Komponieren sucht. Er findet Freude im Erleben gelungener Interpretationen seiner Werke und äußert den Wunsch nach Frieden in einer zerrissenen Welt. In seinen Worten schwingt eine tiefe Dankbarkeit und Zufriedenheit mit, die ihn durch sein Leben begleiten.

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Aktuell hat Zebinger keine konkreten Projekte, zeigt sich jedoch interessiert an einer poetischen Vorlage eines steirischen mittelhochdeutschen Dichters. Es ist diese Neugier, die ihn antreibt und die Hoffnung, dass er irgendwann eine intensivere musikalische Ausbildung hätte genießen können, um noch tiefere musikalische Welten zu erkunden.

Franz Zebinger ist ein Beispiel dafür, wie Musik Menschen verbindet und berührt. Seine Werke sind nicht nur Klangkörper, sondern auch Botschaften voller Hoffnung und Schönheit. Die Vorfreude auf die kommende Aufführung in Graz ist nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die gesamte Musikwelt ein Zeichen, dass die Kraft der Musik ungebrochen ist.

Für all jene, die mehr über dieses bemerkenswerte Gespräch erfahren möchten, finden sich die Details in einem Artikel von Hermine Arnold auf meinbezirk.at.