Rallye Weiz 2023: Spannende Duelle und überraschende Wendungen in der ARC
Die Rallye Weiz, die am 17. und 18. Juli stattfand, war ein aufregendes Spektakel, das die Herzen der Motorsportfans in Österreich höherschlagen ließ. Es war die fünfte von insgesamt neun Rallyes der Austrian Rallye Challenge (ARC) und zählte gleichzeitig zur Historischen Rallye Europameisterschaft (EHRC), zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM) und zum ADAC Opel GSE Rally Cup. Mit 21 Teams, die antraten, um wertvolle Punkte zu sammeln, war die Stimmung am Start einfach elektrisierend.
Der Wettbewerb begann mit einem echten Knaller: Hans Georg Lindner, der Tabellenführer, eröffnete die Rallye mit einer Bestzeit auf der Koglhof-Prüfung. An seiner Seite saß die erfahrene Hermelinde Schütter im historischen Ford Escort RS1600. Doch der Kampf um die Spitze war alles andere als ein Spaziergang. Alexander Strobl und Cathy Schmidt, die ebenfalls im Rennen waren, übernahmen nach drei Bestzeiten in Folge die Führung und sorgten für ordentlich Spannung. Gerolf Schuller, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VI an den Start ging, gab nicht auf und erzielte eine Bestzeit auf der ersten Nachmittags-Sonderprüfung, was ihm die Führung brachte.
Spannender Wettkampf und überraschende Wendungen
Die Rallye war geprägt von Auf und Ab. Lindner stellte zwar die Bestzeit auf dem Gollersattel auf, doch Strobl schnappte sich erneut die Führung. Schuller blieb jedoch dran. Es war ein Wettlauf der Extraklasse! Schließlich konnte Schuller seine Form beibehalten und gewann die Rallye sowie die Klasse C1. Strobl belegte den zweiten Platz in der Gruppe und der Klasse C1, während Lindner Dritter wurde und gleichzeitig die Klasse C3 für sich entschied. Ein starkes Ergebnis für Lindner, der mit 139,5 Punkten weiterhin die ARC-Tabelle anführt, gefolgt von Schuller mit 110,5 Punkten und Strobl mit 99 Punkten.
Ein weiteres Highlight war die Leistung von Heinz Kettner und Richard Haberl, die die Klasse C2 gewannen und auf Platz vier der ARC landeten. Jan Dolzer und Victoria Praschinger hingegen mussten die Rallye vorzeitig beenden – technische Probleme mit ihrem Subaru Impreza WRX STI R4 warfen sie aus dem Rennen. Christoph Zellhofer und Anna Maria Seidl gewannen die ARCP für Proto- und Produktionsfahrzeuge im Suzuki Swift ZMX Proto, während Eugen Friedl und Helmut Aigner im Ford Fiesta Proto den zweiten Platz belegten.
Die nächsten Herausforderungen und die Gesamtwertung
Die Rallye Weiz war dieses Jahr besonders herausfordernd. Bekannte Sonderprüfungen wie Kogelhof, Gollersattel und der Rundkurs Naas forderten die Fahrer bis ans Limit. Lindner, der zum sechsten Mal an der Rallye Weiz teilnahm, hatte einen Vorsprung von 35,5 Punkten. Doch mit dem 22-jährigen Jan Dolzer, der nach einem schwierigen Jahr in Weiz wieder Spaß am Fahren haben wollte, war der Druck spürbar. Gerolf Schuller fühlte sich als ebenbürtig und stellte klar, dass er bereit für die Herausforderungen war.
Die nächste Rallye im ARC-Kalender steht bereits in den Startlöchern: die SG Toolbox Mühlstein Rallye am 7. und 8. August. Motorsportfans dürfen sich auf weitere spannende Duelle freuen, während sich die Fahrer auf die nächsten Punkte in der Gesamtwertung konzentrieren.
Für alle, die die Rallye hautnah erleben möchten, wird es spannend bleiben. Wer wird die nächste Etappe für sich entscheiden? Die Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen ist bereits jetzt greifbar. Der nächste Kampf um den ARC-Sieg steht vor der Tür!
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