Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochvormittag auf der A2 bei Gleisdorf. Eine 29-jährige Pkw-Lenkerin war mit ihrer knapp einjährigen Tochter unterwegs, als das Unglück geschah. Glücklicherweise wurden beide nur leicht verletzt. Die Unfallursache war eine seitliche Kollision mit einem Lkw, dessen Fahrer (28 Jahre alt) vom zweiten auf den ersten Fahrstreifen wechselte. Dies führte dazu, dass der Pkw der jungen Mutter ins Schleudern geriet, gegen die Betonleitwand prallte und sich überschlug. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen, eingeklemmt zwischen dem Fahrstreifen und einem Baustellenbereich.
Die Uhrzeit war kurz vor 9.30 Uhr, als die beiden in große Schwierigkeiten gerieten. Doch das Glück war auf ihrer Seite: Dank der Hilfe von Ersthelfern konnten Mutter und Tochter sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt und stoppte sofort nach dem Unfall. Alkotests bei beiden Fahrzeuglenkern fielen negativ aus. Dennoch wird gegen den Lkw-Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt. Die A2 war bis etwa 10.45 Uhr gesperrt für Bergungs- und Aufräumarbeiten, was die Verkehrssituation zusätzlich erschwerte.
Leichte Verletzungen, glückliches Ende
Es ist ein Glück im Unglück, dass die beiden Insassen des Pkw nur leicht verletzt wurden. Weitere Details zu den Verletzungen wurden bisher nicht veröffentlicht. Die gesamte Situation hat wohl nicht nur die Betroffenen, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer erschüttert. Man fragt sich unwillkürlich, wie schnell so etwas passieren kann und wie wichtig es ist, stets aufmerksam und vorsichtig zu fahren.
In Gleisdorf, einem kleinen Ort in der Steiermark, sind die Spuren des Unfalls sicherlich noch präsent. Solche Vorfälle machen uns einmal mehr bewusst, wie verletzlich wir im Straßenverkehr sind. Ein Moment der Unachtsamkeit kann fatale Folgen haben, doch in diesem Fall scheinen die Götter des Straßenverkehrs ein wenig milde gestimmt gewesen zu sein.
Für die betroffenen Familien wird es sicherlich eine Erleichterung sein, dass trotz des Schreckens niemand ernsthaft verletzt wurde. Solche Geschichten können uns alle treffen, und sie erinnern uns daran, wie wichtig Sicherheit im Straßenverkehr ist. Man kann nur hoffen, dass sie für alle Beteiligten eine Lehre sind und zukünftige Unfälle verhindert werden können.