Heute, am 3. Oktober 2026, fand in Gruisla in der Südoststeiermark eine spannende Feuerwehrübung statt – und die Zahlen sprechen für sich: Über 500 Sandsäcke wurden befüllt! Der Bereichsfeuerwehrverband Bad Radkersburg hatte seine neue Sandsackfüllanlage eingeweiht, und die Einsatzkräfte waren bereit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Es war nicht nur ein Training, sondern auch eine Chance, die neue Gerätschaft kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Besonders beeindruckend war der Einsatz eines Teleladers, der von der Straßenmeisterei Mureck bereitgestellt wurde. Das Gerät half bei der Befüllung der Sandsäcke und transportierte sowohl neue als auch bereits gefüllte Sandsäcke. Die Übung konzentrierte sich auf Hochwassereinsätze und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Feuerwehren – eine wichtige Voraussetzung, um im Ernstfall schnell und effizient helfen zu können.

Gemeinsame Anstrengungen zur Hochwasserprävention

Unter den Anwesenden waren einige bekannte Gesichter: BR Armin Christandl, ABI Markus Eberhart, Bürgermeister Daniel Tegel und KHD-Kommandant ABI Wolfgang Wonisch. Ihre Präsenz unterstreicht die Bedeutung dieser Übung. Bei Hochwasser- oder Starkregenereignissen zählt jede Sekunde. Daher ist die schnelle Verfügbarkeit von Sandsäcken entscheidend. In einer ähnlichen Übung, die kürzlich in Detmold stattfand, wurden rund 1.500 Sandsäcke gefüllt und auf zwei Abrollcontainer verladen. Auch dort arbeiteten Feuerwehr, THW und Vertreter der Stadtverwaltung Hand in Hand. Rund 18,5 Tonnen Sand wurden verarbeitet – das zeigt, wie ernst die Lage genommen wird.

Die Sandsäcke, die in Detmold befüllt wurden, werden von der Stadt eingelagert und stehen für zukünftige Einsatzlagen bereit. Das ist ein kluger Schritt, denn wie die Fachinformation des LFV Bayern zeigt, sind Sandsäcke in der Regel das erste Mittel der Wahl bei Hochwasserlagen. Diese Fachinformation, die im Juni 2024 veröffentlicht wurde, behandelt auch die Frage, was nach einem Hochwasser mit den Sandsäcken geschehen soll. Das zeigt, dass es nicht nur um die Vorbereitung geht, sondern auch um die Nachbereitung und die richtige Handhabung dieser wichtigen Hilfsmittel.

Die heutige Übung in Gruisla war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren machen einen großartigen Job, und es ist beruhigend zu wissen, dass sie gut vorbereitet sind, um im Ernstfall schnell und effizient zu handeln. So bleibt die Hoffnung, dass wir die nächsten Hochwasserlagen möglichst ohne große Schäden überstehen können.

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