Am 22. April besuchten Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Landesrat Markus Achleitner das BMW-Motorenwerk in Steyr, Österreich. Dieser Besuch war Teil einer zweitägigen Delegationsreise, die sich auf die Themen Mobilität und Automotive konzentrierte. Harald Gottsche, Geschäftsführer des BMW Group Werks Steyr, stellte spannende Entwicklungen vor, die dort betrieben werden, darunter Wasserstoff-Forschung, regenerative Kraftstoffe und E-Motoren.

Besonders betonten Aiwanger und Achleitner die Relevanz von Technologieoffenheit für die Mobilitätswende in Bayern und Oberösterreich. Diese beiden Regionen sind nicht nur führende Export- und Industrieländer, sondern auch Innovations- und Technologiezentren in Europa. Achleitner hob hervor, wie wichtig die technologieoffene Ausrichtung von BMW in Steyr ist, welche verschiedene Antriebssysteme umfasst. Der Fokus auf regenerative Kraftstoffe wie HVO100 und E-Fuels wurde als entscheidend für die Erreichung von CO₂-Zielen angesehen.

Technologieoffenheit als Schlüssel

Aiwanger unterstrich die Notwendigkeit, ein Nebeneinander verschiedener Antriebsarten zu fördern, um die Auto- und Zulieferindustrie zu schützen. Dabei forderte er Planungssicherheit, wettbewerbsfähige Energiepreise und weniger Bürokratie für Unternehmen. Gottsche informierte darüber, dass im Werk Steyr jährlich über eine Million Motoren produziert werden, unterstützt von einem Netzwerk innovativer Partner, darunter 45 aus Bayern.

Innovationen im Bereich Biokraftstoffe

Im Kontext der Mobilität und der Nutzung alternativer Kraftstoffe spielt auch das Projekt InnoFuels eine bedeutende Rolle. Dieses Projekt zielt auf den Hochlauf strombasierter und fortschrittlicher Biokraftstoffe ab und vereint verschiedene Akteure, darunter Forschungseinrichtungen, Hersteller aus der Automobil-, Luft- und Schifffahrt sowie Energielieferanten. InnoFuels ist die erste Vernetzungs- und Austauschplattform für diese innovativen Kraftstoffe und organisiert sich in sieben Themenbereichen, die von Produktion über Supply Chain bis hin zu Markt & Regulierung reichen.

Das Projekt wurde im Februar 2023 gestartet und läuft bis August 2026, unterstützt durch eine Förderung von 5,24 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr. Regelmäßige Workshops und Events bieten Interessierten die Möglichkeit zur Teilnahme, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Die Abschlussveranstaltung zu den Ergebnissen des Projekts „Real-time Power Supply for e-fuels“ findet am 21. Mai in Frankfurt am Main statt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Veranstaltungen und Informationen im Rahmen von InnoFuels sind entscheidend für die Weiterentwicklung von erneuerbaren Kraftstoffen und deren Integration in die bestehende Infrastruktur. Ein gemeinsamer Austausch von Wissen und Innovationen wird als Schlüssel gesehen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Weitere Informationen sind auf der Website der InnoFuels-Plattform verfügbar.