Neuer Stadtamtsdirektor bringt frischen Wind nach Imst
Ein frischer Wind weht durch die Stadtgemeinde Imst. Seit dem 1. Juni 2026 hat Alexander Zanon, ein 34-jähriger Jurist aus Zams, das Amt des Stadtamtsdirektors übernommen. Er folgt auf Martin Schönherr, der nach 25 Jahren im Dienst in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Schönherr kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken – die begann im Oktober 2001 und war geprägt von vielfältigen Herausforderungen. Unter seiner Leitung erlebte Imst ein bemerkenswertes Bevölkerungswachstum; die Einwohnerzahl stieg auf aktuell 11.135, was mit einer Steigerung der Kommunalsteuer von 2 Millionen auf über 7 Millionen Euro einherging. Die Mitarbeiterzahl der Stadtgemeinde hat sich nahezu verdoppelt und liegt nun bei rund 300.
Alexander Zanon bringt frische Ideen und einen bürgerfreundlichen Ansatz in die Verwaltung. Vor seinem Wechsel zur Stadtgemeinde war er im Tiroler Landesdienst tätig, zuletzt im Umweltreferat in Landeck. Nach einer dreimonatigen Einarbeitungsphase mit seinem Vorgänger fühlt er sich mittlerweile gut im Team integriert. Bürgermeister Stefan Weirather hebt die Kontinuität und den langjährigen Einsatz von Schönherr hervor und ist zuversichtlich, dass Zanon die positive Entwicklung der Stadt fortsetzen wird. Zudem betont Zanon die Wichtigkeit, bürgerfreundliche Lösungen in der Verwaltung zu finden.
Die Herausforderungen der Gegenwart
Die letzten Jahre waren für viele Städte, so auch für Imst, geprägt von besonderen Herausforderungen – die Pandemie hat deutliche Spuren hinterlassen. Schönherr spricht von einem veränderten gesellschaftlichen Umgang und dem Phänomen der „Wutbürger“, was die Arbeit in der Verwaltung nicht einfacher gemacht hat. Die Kritik an der zunehmenden Bürokratie und den steigenden Anforderungen an die Berichterstattung ist nicht zu überhören. Diese Herausforderungen fordert auch Zanon: „Es ist wichtig, dass wir die Bürger hören und ihre Anliegen ernst nehmen“, erklärt er.
Die geographische Lage von Imst, auf 815 m über dem Meeresspiegel, macht die Stadt in Tirol besonders attraktiv. Mit einer Fläche von 11.334 Hektar (113,34 km²) und einer Bevölkerungsdichte von 98,2 Personen pro km² hat Imst viel zu bieten. Die nächsten großen Flughäfen, wie Innsbruck, Hohenems-Dornbirn und Lauterach, sind allesamt nicht weit entfernt. Das bringt nicht nur touristische Vorteile, sondern auch die Möglichkeit, den Austausch mit anderen Regionen zu fördern.
Ein Blick in die Zukunft
Die Stadt Imst steht vor einer spannenden Zukunft. Die Herausforderungen des Klimawandels und der demografischen Veränderungen sind nur einige der Themen, die in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Laut einer Publikation des Österreichischen Städtebundes, die im April 2023 vorgestellt wurde, sind Städte immer mehr auch Innovationszentren, die für junge Frauen besonders attraktiv sind. Imst hat das Potenzial, sich als lebendiger Standort weiterzuentwickeln, wenn es gelingt, die richtigen Weichen zu stellen.
Für Zanon bedeutet dies, dass er nicht nur an bestehenden Strukturen festhalten, sondern auch neue Impulse setzen muss. „Die Bevölkerung wächst, und wir müssen uns darauf einstellen“, sagt er. Der Fokus auf bürgernahe Lösungen könnte dabei der Schlüssel zum Erfolg sein. Mit einem starken Team und der Unterstützung von Bürgermeister Weirather ist Imst bereit, die Herausforderungen der Zukunft anzugehen.
Wenn Sie mehr über die Stadt Imst und die aktuelle Verwaltung erfahren möchten, besuchen Sie die offizielle Webseite unter imst.tirol.gv.at.
Die Reise des neuen Stadtamtsdirektors hat begonnen, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Stadtgemeinde unter seiner Leitung entwickeln wird. Die positiven Veränderungen stehen an!
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