Heute ist der 12.05.2026 und in Imst tut sich einiges! Die Stadt hat ein Großprojekt zur Erneuerung der Kanalinfrastruktur ins Leben gerufen. Das Ganze ist kein Zufall, sondern eine notwendige Maßnahme, die durch die geplante Erweiterung der Orts- und Bezirksstelle des Roten Kreuzes sowie den Sanierungsbedarf der bestehenden Kanalleitungen angestoßen wurde. Man kann sich vorstellen, dass in einer Stadt, die auf eine moderne Infrastruktur angewiesen ist, solche Projekte unverzichtbar sind.

Die Investition beläuft sich auf insgesamt etwa 1,3 Millionen Euro. Im Budget 2026 sind bereits 1.050.000 Euro für die Sanierung eingeplant. Ein ambitioniertes Vorhaben, das mit einer Bauzeit von rund einem Jahr, inklusive einer Winterpause, realisiert werden soll. Am 18. Mai 2026 starten die ersten Aushubarbeiten für die Rohrvortriebe. Der Hauptkanalstrang wird bis Ende Juli 2026 verlegt, und während dieser Zeit muss man mit Verkehrsbehinderungen auf und entlang der Meraner Straße rechnen.

Radweg und Parkplatz betroffen

Der Radweg wird neu geführt, und die Bauarbeiten im Bereich des Parkplatzes sollen bis Ende September 2026 abgeschlossen sein. Die zweite Bauphase, die im darauffolgenden Jahr erfolgt, wird die Neuverlegung der Zulaufkanäle oberhalb des Parkplatzes beinhalten. Das gesamte Projekt, das mit der vollständigen Anbindung aller Nebenanlagen bis Ende Mai 2027 abgeschlossen sein soll, ist ein klarer Schritt in Richtung einer besseren Infrastruktur in Imst. Übrigens hat die Stadtgemeinde auch die Bewirtschaftung des Parkplatzes beim Roten Kreuz eingestellt und die Parkautomaten demontiert – ein weiterer Hinweis darauf, dass sich hier einiges ändern wird.

Aber das ist nicht alles, was die Stadtwerke Imst zu bieten haben. Sie haben ebenfalls angekündigt, ihre Infrastruktur und Dienstleistungen im Bereich Mobilität auszubauen. Jährlich investieren sie rund 700.000 Euro in Mobilitätsangebote und erweitern ihr Leistungsportfolio um neue Mobilitätsaufgaben. Ab 2025 werden sie Vertragspartner des Verkehrsverbundes Tirol (VVT) und bieten dann ein umfassendes Angebot mit 48 Haltestellen und sieben Buslinien in Imst an. Ein echter Gewinn für die Bewohner!

Die Zukunft der Mobilität

Die VVT-Busse legen jährlich beeindruckende 350.000 Fahrkilometer zurück, und monatlich nutzen etwa 16.000 Fahrgäste das Mobilitätsangebot. Darunter sind über 1.700 Stammkunden. Die Stadtwerke verwalten zudem zwei Tiefgaragen mit insgesamt 180 Stellplätzen, in denen jährlich 40.000 Kurzparker und 55.000 Parkvorgänge von Dauerparkern verzeichnet werden. Das zeigt, wie wichtig Parkraummanagement in einer wachsenden Stadt ist.

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Ein weiterer spannender Aspekt ist die Unterstützung des Ausbaus der E-Mobilität. In Imst stehen mittlerweile zwei Schnellladestationen und eine Ladesäule zur Verfügung, die jährlich rund 5.500 Ladevorgänge verzeichnen. Für nur 39 Cent pro Kilowattstunde können Elektrofahrzeuge aufgeladen werden, und es gibt sogar einen Rabatt von 10 % für Stromkunden der Stadtwerke. Das E-Carsharing-Angebot FloMobil, das seit zwei Jahren in Imst angeboten wird, lässt sich bequem über eine App oder Website buchen und zeigt, dass die Stadt auf moderne Mobilitätslösungen setzt.

Nachhaltigkeit im Fokus

Diese Entwicklungen sind besonders wichtig, wenn man die steigenden Mobilitätsbedürfnisse in Städten betrachtet. Die Bevölkerung wächst, und mit ihr die Herausforderungen im Verkehr. Der motorisierte Individualverkehr stößt zunehmend an seine Grenzen, und die Nutzungskonflikte um den begrenzten Verkehrsraum nehmen zu. Die Verkehrsemissionen, sei es Lärm oder CO2, steigen, und es wird immer deutlicher, dass ein Umdenken nötig ist. In vielen Städten wächst die Akzeptanz für umweltfreundliche Mobilität, und Imst scheint in diesem Kontext einen Schritt in die richtige Richtung zu machen.

Die Stadt verfolgt das Ziel, den Anteil umweltfreundlicher Verkehrsträger zu erhöhen und gleichzeitig den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Maßnahmen wie der Ausbau des Rad- und Fußverkehrs sowie die Verbesserung der Umsteigeangebote sind unverzichtbar. Das Konzept der „Stadt der kurzen Wege“ könnte hier eine entscheidende Rolle spielen. Schließlich geht es nicht nur um Verkehr, sondern auch um Lebensqualität und Nachhaltigkeit.

Die Entwicklungen in Imst, sowohl bei der Kanalinfrastruktur als auch im Bereich der Mobilität, zeigen deutlich, dass hier an einer zukunftsfähigen Stadt gearbeitet wird. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Maßnahmen in den kommenden Jahren auswirken werden!

Für weitere Informationen zu den Projekten in Imst können Sie die ausführlichen Berichte auf MeinBezirk und Tirol dabei nachlesen.