Am Innsbrucker Flughafen kam es zu einem besonderen Ereignis: Die Übergabe eines Großtanklöschfahrzeugs an die Feuerwehr Kumanovo in Nordmazedonien. Diese Initiative ist Teil einer umfassenden Partnerschaft zwischen dem Land Tirol und der Gemeinde Kumanovo, die sich der Stärkung des Feuerwehrwesens widmet. Die Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, der Feuerwehrkommandant von Kumanovo Boris Stankovski, sowie weitere wichtige Vertreter wie Peter Norz, Peter Logar und Marco Pernetta waren anwesend. Ein eindrucksvoller Moment, der zeigt, wie internationale Zusammenarbeit Leben retten kann. (Quelle)

Das neue Fahrzeug wird vor allem bei Wald- und Flächenbränden sowie in Gebieten ohne Hydrantennetz eingesetzt. Kumanovo, die größte Gemeinde Nordmazedoniens mit etwa 100.000 Einwohnern, hat eine Berufsfeuerwehr mit 46 Einsatzkräften, die jährlich rund 500 Einsätze bewältigt. In den letzten Monaten wurden zudem vier freiwillige Feuerwehren gegründet, und an zwei Standorten entstehen neue Feuerwehrhäuser. Dies verdeutlicht, wie ernsthaft die Gemeinde Kumanovo in die Verbesserung ihrer Infrastruktur investiert.

Vielfältige Unterstützung aus Tirol

Die Partnerschaft zwischen Tirol und Kumanovo hat bereits Früchte getragen: Insgesamt sieben Feuerwehrfahrzeuge sowie umfangreiche Ausbildungslehrgänge wurden seit Beginn der Zusammenarbeit vor einem Jahr bereitgestellt. Neben dem Großtanklöschfahrzeug wurden auch eine Drehleiter, ein Rüstlöschfahrzeug, mehrere Tanklöschfahrzeuge und ein Mannschaftstransportfahrzeug übergeben. Diese Fahrzeuge sind nicht nur technische Hilfsmittel, sondern sie symbolisieren auch die Solidarität und den Zusammenhalt zwischen den beiden Regionen.

Zusätzlich zu den Fahrzeugübergaben erhalten zwölf Feuerwehrleute aus Kumanovo eine Zusatzausbildung in Tirol. Dies zeigt, dass es nicht nur um materielle Unterstützung geht, sondern auch um den Austausch von Wissen und Erfahrungen, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehrleute vor Ort zu verbessern. Astrid Mair hob bei der Übergabe die hohe Organisation und Ausstattung des Tiroler Feuerwehrwesens hervor, während der nordmazedonische Botschafter Osvit Rosoklija die Bedeutung dieser Partnerschaft für beide Seiten betonte.

Ein Vorbild für Nordmazedonien

Die Situation in Nordmazedonien ist herausfordernd. Es gibt kein flächendeckendes Freiwilligenwesen für Feuerwehren, was Tirol als Vorbild dient. Gemeinden wie Kumanovo, Tetovo und Ohrid haben bereits Konzepte für ein freiwilliges Feuerwehrwesen ausgearbeitet. Tiroler Projektleiter Peter Logar betonte die Notwendigkeit von Freiwilligen und der Infrastruktur für die Feuerwehr, um in Notfällen schnell und effizient handeln zu können.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein kleiner Ausblick: Im Frühjahr 2025 wird ein weiteres Tanklöschfahrzeug samt Einsatzbekleidung an die Feuerwehr Ohrid übergeben. Solche Aktionen steigern nicht nur die Motivation der Feuerwehrleute vor Ort, sondern sie bieten auch spürbare Vorteile für die Sicherheit der Gemeinden. Kumanovo erhält beispielsweise ein Drehleiterfahrzeug, während Tetovo ein Gefahrengutfahrzeug erhält. Für Ohrid wird zusätzliches Material für die Brandbekämpfung in engen Gassen bereitgestellt. Es wird deutlich, dass diese Partnerschaft weit über die bloße Fahrzeugübergabe hinausgeht und einen echten Unterschied im Alltag der Menschen machen kann.

Diese entwickelten Verbindungen sind Teil eines größeren Ganzen: Eine Feuerwehrpartnerschaft zwischen Tirol und Kroatien, die seit 2011 besteht, hat als Vorbild gedient. In den letzten 15 Jahren wurden über 325 Fahrzeuge an kroatische Partnerfeuerwehren übergeben. Die Zusammenarbeit soll nicht nur den fachlichen Austausch fördern, sondern auch den Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg stärken. Ein Beispiel, das sicherlich auch für Kumanovo und andere nordmazedonische Gemeinden inspirierend sein kann.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.