Heute ist der 23.06.2026 und in Innsbruck gibt es Grund zur Freude. Die Medizinische Universität Innsbruck hat gleich zwei ERC Advanced Grants für ihre herausragenden Forschungsprojekte in der biomedizinischen Grundlagenforschung erhalten. Diese Förderpreise sind mit je rund 2,5 Millionen Euro dotiert und unterstreichen die Exzellenz der Biomedizinischen Physik an der Universität. Rektor Gert Mayer hebt die Bedeutung dieser Auszeichnungen hervor, denn insgesamt gehen zwölf dieser begehrten Grants nach Österreich, während europaweit 319 Forschungsvorhaben gefördert werden. Ein echter Lichtblick für die Forschung in unserem Land!

Die beiden ausgezeichneten Physiker:innen, Monika Ritsch-Marte und Alexander Jesacher, arbeiten an innovativen Projekten, die das Potenzial haben, die biomedizinische Forschung entscheidend voranzubringen. Ritsch-Marte leitet das Projekt „SOFT“, das ein neuartiges akustofluidisches Werkzeug zur Organoid-Forschung entwickelt. Organoide, diese faszinierenden kleinen dreidimensionalen Modelle, ahmen menschliche Organe nach und eröffnen völlig neue Perspektiven in der Forschung. Ihr Ziel ist es, die elastischen Eigenschaften biologischer Proben zu erfassen. Das klingt nicht nur spannend, sondern könnte auch ganz praktische Anwendungen in der Medizin haben.

Innovative Mikroskopietechnologie für die Forschung

Alexander Jesacher hingegen führt das Projekt „DeepVibes“, das eine bahnbrechende Mikroskopietechnologie entwickelt. Diese Technologie ermöglicht hochauflösende, chemisch spezifische Einblicke in lebende Gewebe – und das ganz ohne Farbstoffe! Die Kerntechnologie basiert auf der Stimulated Raman Scattering (SRS) Mikroskopie. Dadurch werden Strukturen und molekulare Zusammensetzungen bis in Millimeter-Tiefe sichtbar. Die langfristigen Ziele sind ehrgeizig und könnten neue Möglichkeiten für medizinische Diagnostik und biomedizinische Forschung eröffnen.

Wenn man bedenkt, dass die ERC Advanced Grants speziell für herausragende Grundlagenforschung in Europa vergeben werden, ist es umso bemerkenswerter, dass diese Auszeichnungen nun in Innsbruck gelandet sind. Es zeigt, dass die Forschung hierzulande international konkurrenzfähig ist. Wer hätte gedacht, dass wir in der kleinen Stadt Innsbruck solch große Schritte in der biomedizinischen Forschung machen? Es ist einfach ermutigend!

Forschungsförderung in Europa

Diese Erfolge stehen in einem größeren Kontext. Auch die Technische Universität München (TUM) hat vor Kurzem drei ERC Advanced Grants erhalten. Diese Forschungsprojekte betreffen unter anderem die effektivere Herstellung von Medikamenten und die Reparatur menschlicher Herzen. Insgesamt hat die TUM beeindruckende 212 ERC Grants eingeworben. Die Vergabe dieser Grants ist ein klarer Indikator für die Innovationskraft und das Engagement der europäischen Forschungslandschaft.

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Die ERC Grants sind nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine wichtige finanzielle Unterstützung für etablierte Forschende, die in den letzten zehn Jahren Spitzenleistungen erbracht haben. Die Advanced Grants sind mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert und bieten somit einen bedeutenden Spielraum für innovative Ideen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Forschung in Innsbruck und darüber hinaus entwickeln wird!

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