Heute ist der 13.06.2026 und in Kitzbühel gibt es Neuigkeiten aus der Welt des Skisports, die uns alle fesseln. Alice Robinson, die neuseeländische Skirennläuferin, hat eine spannende Wendung in ihrer Karriere vollzogen. In einem post auf Instagram verkündete sie am Freitag, dass sie künftig mit Skiern von Head im Alpinen Skiweltcup starten wird. Head heißt Robinson herzlich willkommen in ihrem „schnellsten Skirennteam“. Diese Entscheidung kommt nach intensiven Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Van Deer, dem Team des berühmten Marcel Hirscher. Eine Kollegin von Robinson, Zrinka Ljutic, kommentierte den Instagram-Beitrag mit einem schelmischen „Van Deer?“, was für ein bisschen Aufregung sorgte.

Alice Robinson hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Mit insgesamt sieben Weltcupsiegen, darunter drei Triumphe in der Saison 2025, hat sie sich als ernstzunehmende Konkurrentin etabliert. Ihre stärksten Disziplinen sind Riesentorlauf und Super-G. Allerdings verlief der Abschnitt 2026, einschließlich der Olympischen Spiele, enttäuschend für die talentierte Athletin. Nach der Saison gab sie auch die Trennung von ihrem vierjährigen Partner Salomon bekannt, was sicherlich eine herausfordernde Zeit für sie darstellt. Dennoch bleibt sie eine „Rebellin“ im Herzen, wie sie sich selbst beschreibt.

Der Weg zur Spitze

Robinsons Weg zum Erfolg begann in Sydney, wo sie aufwuchs, bevor ihre Familie nach Queenstown, Neuseeland, zog. Bereits im Alter von 15 Jahren nahm sie an ihren ersten FIS-Rennen in Cardrona teil und errang erste Erfolge gegen internationale Konkurrenz. Im August 2017 feierte sie ihren ersten großen Erfolg, als sie zwei Staatsmeistertitel in Riesenslalom und Slalom gewann. Ein Jahr später, im Januar 2018, gab sie ihr Weltcup-Debüt im Riesenslalom von Kranjska Gora.

Die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang waren ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere. Robinson war die jüngste Winter-Olympionikin Neuseelands und belegte den 35. Platz im Riesenslalom. Doch das hielt sie nicht davon ab, weiterhin Siege einzufahren. Ihr erster Weltcupsieg im Riesenslalom in Sölden 2019 war besonders bemerkenswert, da sie die erste Neuseeländerin war, die seit 1996/97 einen Weltcup-Sieg feiern konnte. Diese Erfolge zeigen, wie sie sich ständig weiterentwickelt und an die Spitze kämpft, auch wenn es Rückschläge gibt.

Rückschläge und Herausforderungen

Die letzten Monate waren jedoch nicht einfach. Nach einer enttäuschenden Olympiasaison konnte sie nicht an ihre vorherigen Erfolge anknüpfen. Am Semmering und in Kranjska Gora schied sie im ersten Durchgang der Riesenslaloms aus. Trotzdem zeigte sie nach den Olympischen Spielen, dass sie nicht aufgibt. Eine Podestplatzierung im Super-G nach den Olympischen Spielen und der zweite Platz in der Super-G-Wertung mit insgesamt drei Podestplätzen zeigen, dass sie wieder auf dem Weg nach oben ist.

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In Anbetracht ihrer bisherigen Erfolge und Herausforderungen wird es spannend sein zu sehen, wie Alice Robinson mit den neuen Skiern von Head in die kommende Saison startet. Die Fans sind gespannt und hoffen, dass sie die „Rebellin“ ist, die sie immer war.