Am 23. April war es wieder soweit: Der 25. Girls’ Day in Tirol stand an! Ein Tag, der nicht nur ein Datum im Kalender ist, sondern vielmehr ein bedeutendes Ereignis, das Mädchen aus der Region die Möglichkeit bietet, technische Berufe hautnah zu erleben. In diesem Jahr öffnete die Firma Egger in St. Johann ihre Türen für zwölf Mädchen, die sich auf eine spannende Reise in verschiedene technische Lehrberufe begeben durften. Von Holztechnik über Metalltechnik bis hin zu Elektrotechnik – die Auswahl war vielfältig und bot den Teilnehmerinnen einen praxisnahen Einblick in die Welt der Technik.

Die Begeisterung war spürbar! Zahlreiche Mitarbeiter aus den Fachabteilungen und bestehende Lehrlinge standen den Mädchen zur Seite und beantworteten Fragen. Vor allem Susanne Wallner, die Ansprechpartnerin für Lehrlinge, sorgte dafür, dass jede Teilnehmerin sich gut aufgehoben fühlte. Vollzeitausbilder Martin Bamberger und Florian Wörter waren ebenfalls vor Ort und gaben wertvolle Einblicke in die verschiedenen Berufe. Es war ein Tag, der nicht nur zum Staunen anregte, sondern auch dazu einlud, die eigenen Fähigkeiten und Interessen zu entdecken.

Einblicke in die Berufswelt

Der Girls’ Day hat nicht nur eine lange Tradition, sondern verfolgt auch ein klares Ziel: Hemmschwellen abbauen und neue Karrierewege sichtbar machen, besonders in Bereichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Im Jahr 2023 nahmen rund 720 Schülerinnen aus 41 Schulen an diesem besonderen Tag teil, wobei 71 Unternehmen und Bildungseinrichtungen etwa 850 Plätze zur Verfügung stellten. Es ist beeindruckend zu sehen, dass seit 2002 fast 13.000 Mädchen am Girls’ Day teilgenommen haben! Das zeigt, wie wichtig und erfolgreich diese Initiative ist.

Besonders erwähnenswert ist, dass der Girls’ Day von der Arbeitsmarktförderungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Tirol organisiert wird und dass es für die Durchführung rund 100.000 Euro Förderung vom Land Tirol gibt. So wird nicht nur in den Schulen, sondern auch in vielen Unternehmen ein Zeichen für Gleichstellung gesetzt. Die Frauenlandesrätin Eva Pawlata und die Arbeitslandesrätin Astrid Mair besuchten die Schülerinnen im ORF-Landesstudio Tirol und zeigten sich begeistert von den praktischen Aufgaben, die IN den technischen Medienberufen wie Messtechnikerin oder Kamerafrau angeboten wurden.

Positive Entwicklungen in technischen Berufen

Die Zahlen sprechen für sich: Der Anteil von Frauen in technischen und handwerklichen Berufen steigt stetig. Der Girls’ Day spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem er Mädchen ermutigt, neue Berufsfelder kennenzulernen. Berufe wie Metalltechnikerin oder Labortechnikerin gehören mittlerweile zu den Top Ten der von Mädchen gewählten Lehrberufe. Das ist nicht nur ein Fortschritt – es ist ein Zeichen, dass sich etwas bewegt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die positiven Entwicklungen sind in den Statistiken deutlich zu erkennen. So hat sich der Frauenanteil in vielen technischen Berufen in den letzten Jahren drastisch erhöht. Im Bereich Fachinformatik beispielsweise stieg der Anteil von Frauen seit 2004 um 245 %. Auch in der Fahrzeuglackierung oder der Zweiradmechatronik können wir von ähnlichen Entwicklungen berichten – beeindruckend, oder? Es sind diese Fortschritte, die Hoffnung geben und zeigen, dass der Girls’ Day nicht nur eine einmalige Veranstaltung ist, sondern Teil eines viel größeren Wandels in der Gesellschaft.

Insgesamt wird deutlich, dass der Girls’ Day in Tirol nicht nur ein Aktionstag ist, sondern ein entscheidender Schritt in Richtung Gleichstellung und Chancengleichheit für Mädchen und Frauen in technischen Berufen. Lassen wir uns überraschen, welche Talente und Ideen die zukünftigen Generationen mitbringen werden!