Heute ist der 4.07.2026 und in Kitzbühel wird Geschichte geschrieben. Manuel Feller aus Fieberbrunn hat nach 52 Jahren endlich wieder ein Hahnenkamm-Rennen gewonnen! Ein Triumph, der nicht nur für ihn, sondern auch für seine Heimatstadt eine riesige Bedeutung hat. Bei der feierlichen Gondelübergabe, die heute stattfand, waren über 400 Fans, Freunde und Familienmitglieder anwesend, um diesen besonderen Moment zu feiern. Das ist übrigens ein neuer Besucherrekord – der bisherige lag bei 220 Gästen, als Marco Odermatt seine Gondel erhielt. Quelle.

Bürgermeister Klaus Winkler bezeichnete Feller zu Recht als „Local Hero“. Seine Familie, darunter seine Frau Selina und die Kinder Lio und Laila, stand ihm bei, während er den symbolischen Gams, der ihm für seinen Sieg überreicht wurde, entgegennahm – das Tierchen, das während der Feier im Januar etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Rennleiter Mario Mittermayer-Weinhandl lobte das Durchhaltevermögen von Feller, der in der Vergangenheit oft an einem Rücktritt gedacht hatte. Ein Ausrutscher in seiner Jugend am Ganslernhang blieb ihm besonders in Erinnerung, aber heute hat er bewiesen, dass er zu den Besten gehört.

Ein unvergessliches Rennen

Der Slalom in Kitzbühel, bei dem Feller glänzte, lockte 21.000 Fans an, die nichts anderes als hochklassigen Skisport erleben wollten. Nach dem ersten Durchgang lag Feller auf dem vierten Platz, mit nur 48 Hundertsteln Rückstand auf den führenden Loic Meillard. Doch im zweiten Durchgang setzte er ein Ausrufezeichen und erzielte eine Endzeit von 1:40,60 Minuten – und damit den Sieg! Meillard wurde Zweiter, Linus Straßer aus Deutschland landete auf dem dritten Platz. Der letzte Sieg eines Österreichers am Ganslernhang war 2017 durch Marcel Hirscher, der letzte Sieg eines Lokalmatadors war 1974, als Hansi Hinterseer triumphierte.

Feller selbst betonte, dass ihm der Ganslerhang mehr bedeutet als sogar die Olympischen Spiele. „Es ist einfach nur geil, hier zu gewinnen“, sagte er. Seine sportlichen Ambitionen gehen weit über diesen Sieg hinaus: Er will schmerzfrei skifahren und Medaillen bei der WM 2027 gewinnen. Außerdem träumt er davon, die „Big Four“ im Skisport zu gewinnen, nachdem er bereits in Adelboden, Wengen und Kitzbühel die obersten Plätze erklommen hat.

Ein emotionaler Moment für alle

Die Gondelübergabe war ein emotionaler Höhepunkt, nicht nur für Feller, sondern für die gesamte Gemeinde. Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel, beschrieb die Zeremonie als sehr berührend. Mike Mayr-Reisch von Kitzbühel Tourismus bedankte sich bei Feller für die Inspiration, die er vielen jungen Athleten gibt. Es ist klar, dass dieser Sieg weitreichende Auswirkungen hat, nicht nur für Feller selbst, sondern auch für die Skiregion Kitzbühel und die Menschen, die ihn unterstützen.

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