In Kitzbühel tut sich was! Die Tiroler Wohnbau hat ein neues Konzept für die Kellerwiese vorgestellt, und die Reaktionen sind durchweg positiver als bei den früheren Plänen, die ja bekanntlich auf harsche Kritik gestoßen sind. Die Fläche, die jetzt im Fokus steht, umfasst stolze 8.000 m². Ein großes Vorhaben, das nicht nur Baukörper, sondern auch eine Menge Wohnungen verspricht.
Geplant sind insgesamt fünf Baukörper, die jeweils ein Erdgeschoss und drei Obergeschosse beinhalten. In diesen Gebäuden sollen 41 kleine Personalwohnungen sowie 56 geförderte Mietwohnungen entstehen. Diese Mietwohnungen sind in verschiedene Größen unterteilt – klein, mittel und groß. Die Nettodichte liegt bei 0,645 und die Nutzfläche beträgt 5.608 m². Die Vergabe der geförderten Einheiten wird über die Gemeinde erfolgen, während die Personalwohnungen eine vertragliche Bindung an Betriebe erfordern. Das klingt alles sehr durchdacht, oder?
Gemeinderat zeigt Zustimmung
Der Gemeinderat hat nun einen positiven Grundsatzbeschluss gefasst – mit 14 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und einer Stimme, die nicht mitstimmte. Bürgermeister Klaus Winkler hat betont, dass bisher nur das Grundkonzept beschlossen wurde und die Details noch separat folgen werden. Vize-Bürgermeister Walter Zimmermann hat das verbesserte Konzept gelobt, was in der aktuellen Diskussion nicht selbstverständlich ist.
Ein wenig Kritik gab es dennoch: Gemeinderat Rudi Widmoser äußerte sich positiv, plädierte aber für eine Reduzierung der Höhenentwicklung auf zwei Obergeschosse. Auch Stadträtin Traudi Nothegger forderte eine Bedarfserhebung für die Wohneinheiten und äußerte Bedenken hinsichtlich der architektonischen Aspekte. Das zeigt, dass es auch in Kitzbühel nicht immer nur einträchtig zugeht – da gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen!
Bedarf an Wohnraum
Winkler und GR Hedi Haidegger betonen, wie wichtig der bestehende Bedarf an Wohnraum ist. Dieser wird alle sechs Monate evaluiert, um sicherzustellen, dass die Stadt den Bedürfnissen ihrer Bürger gerecht wird. Auch GR Sigi Luxner und GV Hermann Huber argumentieren für eine mehrgeschossige Bauweise, um den Platzbedarf und die Versiegelung zu reduzieren. Das ist eine interessante Herangehensweise, die sicherlich viele Bewohner ansprechen wird.
Das Projekt Kellerwiese könnte somit ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsorientierter Stadtentwicklung in Kitzbühel sein. Weitere Details und Informationen sind auf den Websites von MeinBezirk und ORF Tirol zu finden.