Heute ist der 5.07.2026 und die Hitze in Kufstein ist einfach unerträglich! Aber das hält die Leute nicht davon ab, die wunderschöne österreichische Landschaft zu genießen. Besonders für Autofahrer gibt es gute Nachrichten, denn es gibt einige Autobahnabschnitte in Österreich, auf denen man keine Vignette benötigt. Das ist besonders für unsere Nachbarn aus Deutschland von Interesse, die oft durch Tirol reisen.

In Österreich gilt ein Mautgesetz, das eine Vignettenpflicht für die meisten Autobahnen vorschreibt. Aktuell kostet eine Tages-Vignette 9,60 Euro. Aber keine Panik! Es gibt auch mautfreie Abschnitte, die es wert sind, entdeckt zu werden. Ein besonders wichtiger mautfreier Abschnitt für deutsche Autofahrer ist die A12, die Inntal Autobahn, zwischen Kufstein-Süd und Kiefersfelden. Diese Strecke ist etwas mehr als vier Kilometer lang und bietet eine schnelle Möglichkeit, ohne Vignette nach Österreich zu gelangen. Nach der mautfreien Strecke können Autofahrer auf Bundesstraßen wechseln, die ebenfalls keine Vignette benötigen. Wer hätte gedacht, dass das Fahren so einfach sein kann?

Mautfreie Autobahnabschnitte

Aber das ist noch nicht alles! Es gibt auch weitere Autobahnabschnitte, die von der Mautpflicht ausgeschlossen sind. Dazu zählen:

  • A1 (West Autobahn) zwischen Walserberg und Salzburg Nord (Salzburg)
  • A14 (Rheintal/Walgau Autobahn) zwischen Hörbranz und Hohenems (Vorarlberg)
  • A26 (Linzer Autobahn, derzeit im Bau) zwischen Linz-Hummelhof und Anschluss an A7 (Oberösterreich)

Ein kleiner Hinweis: Der ADAC warnt, dass Navigationsgeräte Autofahrer manchmal auf mautpflichtige Strecken leiten können. Daher empfiehlt es sich, die Einstellung „mautpflichtige Strecken umfahren“ zu aktivieren. Und denkt daran, dass das Fahren ohne Vignette auf mautpflichtigen Straßen teuer werden kann – die Ersatzmaut beträgt mindestens 120 Euro, und ab 2026 wird sie sogar auf 200 Euro angehoben. Wiederholungstäter müssen mit noch höheren Strafen rechnen – nicht gerade das, was man im Urlaub braucht!

Sondermaut auf wichtigen Alpenstrecken

Für die, die es noch genauer wissen wollen: In Österreich gibt es nicht nur die Vignette, sondern auch streckenabhängige Sondermaut auf wichtigen Alpenstrecken. Die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) verwaltet diese Mautsysteme. Ein Beispiel ist der Arlbergtunnel auf der S16, wo die Preise für 2026 bei 13 Euro für Pkw, Gespanne und Motorräder liegen. Wohnmobile bis 3,5 Tonnen zahlen 21 Euro. Man kann die Gebühren bequem bar oder mit Kreditkarte zahlen, und es sind sogar digitale Streckenmauttickets verfügbar.

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Der Bosrucktunnel auf der Pyhrnautobahn ist eine weitere Sondermautstrecke, wo die Preise für 2026 bei 7 Euro für Pkw und 12 Euro für Gespanne und Motorräder liegen. Ein Kombiticket für den Gleinalmtunnel ist zudem erhältlich. Apropos Gleinalmtunnel: Hier zahlen Pkw und Gespanne ebenfalls 12 Euro. Man sieht, die Mautsysteme sind gut durchdacht und bieten viele Optionen!

Digitale Vignette und Zahlungsmöglichkeiten

Übrigens, die digitale Vignette kann seit 2023 komplett online im ASFINAG Mautshop oder über die ASFINAG App gekauft werden. Das ist besonders praktisch, da sie an das Kennzeichen des Fahrzeugs gebunden ist – die Klebevignette ist nicht mehr zwingend erforderlich. Ihr könnt zwischen Tages-, Monats- oder Jahresvignetten wählen. Für 2026 sind die Preise für Autos und Wohnmobile unter 3,5 Tonnen: 1 Tag 9,60 €, 10 Tage 12,80 €, 2 Monate 32,00 €, und die Jahresvignette kostet 106,80 €. Motorräder sind etwas günstiger.

Was viele nicht wissen: Mautpflichtige Straßen sind nicht nur eine Einnahmequelle, sondern auch ein Zeichen für die Qualität der Infrastruktur. In Österreich ist das Reisen ein Erlebnis! Die Straßen sind gut ausgebaut und bieten atemberaubende Ausblicke. Egal, ob ihr die Alpen überquert oder einfach nur von Stadt zu Stadt fahrt, es gibt immer etwas zu sehen. Die Maut ist ein kleiner Preis für den Komfort und die Sicherheit, die man bekommt.

Wer plant, mit einem Fahrzeug über 3,5 Tonnen zu fahren, sollte sich auf das elektronische Mautsystem (GO-Box) einstellen. Damit wird die Maut basierend auf Strecke, Achsen und Emissionsklasse berechnet. Und ganz wichtig: Für die Brennerautobahn gelten spezielle Einschränkungen für Lkw – da kann man schon mal ins Schwitzen kommen, wenn man die Vorschriften nicht kennt.

Österreich bleibt ein beliebtes Reiseziel und Transitland für europäische Urlauber, und die Mautsysteme sind Teil des Gesamtpakets, das die Reiseerfahrung verbessert. Wer die wunderschönen Straßen und Landschaften genießen möchte, sollte gut vorbereitet sein, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Für weitere Informationen zu Mautgebühren und -systemen in Österreich, könnt ihr die Webseite des ADAC oder die Allgäuer Zeitung besuchen, wo ihr alles Wichtige findet. Auf eine sichere und angenehme Fahrt!

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