Heute ist der 6.06.2026 und die Fußballfans in Lienz dürften sich im Nachhinein noch lange an das spannende Duell zwischen ATUS VFI-Center Nötsch und Rapid Lienz erinnern. In der 26. Runde der Unterliga West setzte sich Nötsch mit einem klaren 4:1 durch. Was für ein Schauspiel! Die Mannschaft von Trainer Thomas Gilgenreiner sorgte gleich zu Beginn für Furore.
Die ersten 22 Minuten waren wie ein Feuerwerk. Nicolas Francis Janschitz eröffnete in der 10. Minute den Torreigen, gefolgt von Harald Ottowitz vier Minuten später, der das Netz zum Vibrieren brachte. Und als Alessandro Ventre in der 22. Minute das dritte Tor nachlegte, schien das Schicksal der Lienzer besiegelt. Rapid Lienz gab sich jedoch nicht geschlagen und verkürzte durch Antonel Cabraja in der 41. Minute auf 3:1. Doch der Rückschlag kam zu spät, um die Nötscher aus der Bahn zu werfen.
Defensive Stabilität und ein weiteres Tor
Die zweite Halbzeit begann und die Nötscher zeigten sich defensiv stabil. Es war, als ob sie einen unsichtbaren Schutzschild um ihre Abwehr gespannt hatten. In der 77. Minute wurde die Überlegenheit dann erneut mit einem Tor belohnt: Christian Lussnig sorgte für das 4:1 und bestätigte damit die Dominanz seiner Mannschaft. Gilgenreiner lobte nach dem Spiel nicht nur den engagierten Start, sondern auch die sauberen Angriffe, die seine Spieler auf das Feld zauberten. Ein großes Kompliment gab es auch für die Schiedsrichter, die eine solide Leistung ablieferten.
Nach dem Schlusspfiff wurden zwei Spieler aus der Mannschaft verabschiedet: Simon Limpl und Michael „Schwenko“ Schwenner. Es war ein emotionaler Moment, der die Verbundenheit im Team unterstrich. Die Nötscher können nun auf insgesamt 35 Punkte blicken, während Rapid Lienz weiterhin bei 19 Punkten bleibt. Ein klarer Unterschied und ein deutliches Zeichen für die Leistungsstärke Nötschs.
Ein Blick in die Zukunft
Die Begegnung war nicht nur ein wichtiger Sieg für Nötsch, sondern auch ein Anzeichen für die kommende Saison. Mit einer soliden Performance und der richtigen Einstellung könnte sich das Team noch weiter nach oben schieben. Trainer Gilgenreiner betonte, dass Nötsch in der ersten Halbzeit zwar passiv wurde, aber die gute Leistung in Passspiel und Abschlüssen bleibt unbestritten.
Für die Fans in Lienz wird dieser Nachmittag in Erinnerung bleiben – nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Atmosphäre und der Emotionen, die auf und neben dem Platz spürbar waren. Fußball ist mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Stück Leben, das in voller Intensität erlebt wird.
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