Heute ist der 13.05.2026, und die Schülerinnen und Schüler des Bundesrealgymnasiums Reutte können stolz auf ihre Leistung beim Video-Wettbewerb des HISTORY Channel sein. Sie haben den zehnten Platz belegt mit ihrem Beitrag „Henry Dunant – Ein Leben im Zeichen der Menschlichkeit“. Ein Thema, das in unserer heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung ist. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Sei ein Mensch!“, und die jungen Filmemacher haben es geschafft, Menschlichkeit, Menschsein und Zusammenhalt in beeindruckender Weise zu veranschaulichen.

Die Preisverleihung fand in der renommierten Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München statt. Dort versammelten sich nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Jury, bestehend aus Influencerin Melina Hoischen und Moderatorin Nina Eichinger. Besonders hervorzuheben ist das Lob von Jury-Mitglied Maya Reichert, die die klare Struktur und die Verständlichkeit des Films lobte. Die kreative Umsetzung als Playmobil-Stop-Motion-Film war nicht nur innovativ, sondern auch ein echter Hingucker. Über 800 Bilder wurden für diesen Film gestaltet und montiert – eine wahre Herkulesaufgabe!

Ein Blick auf Henry Dunant

Henry Dunant, ein Genfer Bürger, ist nicht nur ein Name, sondern eine Ikone der Menschlichkeit. Im Jahr 1863 fand das erste Treffen des späteren Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf statt, und Dunant war eines der fünf Gründungsmitglieder. Seinen Anstoß bekam er durch die Schrecken der Schlacht von Solferino, die er in seinem Buch „Eine Erinnerung an Solferino“ von 1862 schilderte. Darin plädierte er für eine bessere Versorgung verwundeter Soldaten in Kriegszeiten. Das hat die Welt verändert. Bis Ende 1863 überzeugte das Komitee zahlreiche Regierungsvertreter von Dunants Vorschlägen zur Gründung nationaler Hilfsorganisationen, die militärische Sanitätsdienste unterstützen sollten.

Das Genfer Abkommen, das im August 1864 von den Regierungen angenommen wurde, stellte einen Meilenstein dar. Es verpflichtete Armeen dazu, sich um verwundete Soldaten zu kümmern, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit. Ein einheitliches Schutzzeichen wurde eingeführt: das rote Kreuz auf weißem Hintergrund. Das IKRK, das jetzt über 150 Jahre alt ist, kümmert sich nicht nur um die Koordination, sondern engagiert sich auch vor Ort als neutraler Vermittler zwischen Kriegsparteien. In den folgenden 50 Jahren baute das IKRK seine Tätigkeitsbereiche erheblich aus, und nationale Gesellschaften wurden gegründet, was die wichtige Arbeit noch effektiver machte.

Ein Zeichen der Menschlichkeit

Der HISTORY-AWARD 2026 hat insgesamt 313 Schülerinnen und Schüler motiviert, 34 Filmprojekte einzureichen. Das zeigt, wie stark das Engagement der Jugend ist, wenn es darum geht, ihre Sichtweise auf Menschlichkeit auszudrücken. Journalist Helmut Markwort würdigte die kreative Arbeit der Produktionsfirma 6ab-Productions und brachte die Bedeutung solcher Projekte auf den Punkt. Sie sind nicht nur eine Plattform zur Darstellung von Kreativität, sondern auch ein Aufruf an alle, sich mit dem Thema Menschlichkeit auseinanderzusetzen.

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In einer Welt, die oft von Konflikten und Herausforderungen geprägt ist, ist es erfrischend zu sehen, wie die jungen Filmemacher aus Reutte mit ihrem Beitrag ein Zeichen setzen. Es ist nicht nur ein Film, sondern eine Botschaft: Menschlichkeit ist für uns alle wichtig, und jeder kann seinen Teil dazu beitragen! Die Schülerinnen und Schüler haben mit Leidenschaft und Hingabe gearbeitet, und das Ergebnis ist ein Film, der zum Nachdenken anregt und inspiriert.