Am vergangenen Sonntag wurde in Fügen ein bedeutendes Kapitel für die lokale Feuerwehrgeschichte aufgeschlagen: Die Freiwillige Feuerwehr Fügen feierte die Einweihung ihres neuen Gerätehauses im Rahmen der traditionellen Florianifeier. Nach einer Bauzeit von 13 Monaten erstrahlt das neue Gebäude nun in vollem Glanz und bietet der Region modernen Schutz.
Die Feierlichkeiten begannen mit einer feierlichen Heiligen Messe und der Segnung des Neubaus durch Feuerwehrkurat Tobias Höck sowie den ehemaligen Feuerwehrkurat Erwin Gerst. Kommandant der Feuerwehr Fügen, der die zentrale Bedeutung des Projekts für die Gemeinde und die Region hervorhob, begrüßte zahlreiche hochrangige Gäste aus Politik, Kirche und Feuerwehr. Unter den Anwesenden befanden sich Sicherheitslandesrätin Astrid Mair sowie die Bürgermeister Dominik Mainusch und Josef Unterweger. Auch die Feuerwehrführung war stark vertreten, darunter Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter, Landesfeuerwehrinspektor Rene Staudacher und Bezirks-Feuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter.
Moderne Ausstattung und nachhaltige Energie
Das neue Gerätehaus bietet eine großzügige Fläche von 180 m². Es beinhaltet ein Katastrophenschutz-Lager sowie moderne Ausbildungseinrichtungen wie einen Übungsturm, einen Pumpensumpf und einen Bergeschacht. Besonders hervorzuheben ist die autarke Energieversorgung des Gebäudes, die durch eine Photovoltaikanlage und eine Notstromversorgung gewährleistet wird. Das Projekt wurde vom Architekturbüro DinA4 geplant und von der Firma Bodner umgesetzt, wobei die Arbeiten unter dem Budget abgeschlossen wurden. Diese Errungenschaften symbolisieren nicht nur den Fortschritt in der Sicherheitstechnik, sondern auch das starke Gemeinschaftsengagement der Freiwilligen Feuerwehr Fügen.
Im Rahmen der Feier wurden auch langjährige Mitglieder der Feuerwehr geehrt, darunter Adolf Anker, der für 50 Jahre Dienst ausgezeichnet wurde. Mathias Haidenhofer wurde zum Hauptverwalter befördert, was die Kontinuität und das Engagement in den Reihen der Feuerwehr verdeutlicht. Musikalisch umrahmt wurde das Fest von der Bundesmusikkapelle Fügen, der Schützenkompanie Fügen und dem Kameradschaftsbund, was der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen verlieh.
Ein wichtiger Schritt für die Gemeinde
Die Einweihung des neuen Gerätehauses ist nicht nur ein Meilenstein für die Freiwillige Feuerwehr Fügen, sondern auch für die gesamte Region. In Zeiten, in denen die Anforderungen an den Katastrophenschutz stetig steigen, stellt die moderne Ausrüstung einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung dar. Das neue Gebäude ist ein Zeichen für die Bereitschaft der Feuerwehr, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen und gleichzeitig die Gemeinschaft zusammenzuführen.
Weitere Informationen zu diesem bedeutsamen Ereignis können auf der Website von meinbezirk.at nachgelesen werden hier.