Heute ist der 19.06.2026 und in Wattens wird es ganz schön heiß – allerdings nicht nur wegen der Sommersonne. Die Diskussion um den autofreien Kirchplatz hat jetzt eine neue Dimension erreicht. Die Wirtschaftskammer (WK) Bezirksstelle Innsbruck-Land hat sich zu Wort gemeldet und warnt eindringlich vor möglichen Umsatz- und Frequenzeinbußen für die Betriebe vor Ort. Ein dauerhaftes Fahrverbot gilt ab sofort und das wirft Fragen auf. Wie wird sich das auf die kleinen Geschäfte auswirken? Die WK fordert die Marktgemeinde auf, die wirtschaftlichen Folgen dieser Entscheidung gründlich zu prüfen und den Gemeinderat erneut zu befassen. Denn die Erreichbarkeit mit dem Pkw ist für viele der entscheidende Faktor bei der Wahl ihres Einkaufsorts.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Situation ernst ist: In Tirol stehen 7,5 Prozent der Geschäftsflächen leer, und 73 Prozent der Tiroler:innen greifen mittlerweile zum Online-Shopping. Ein Drittel dieser Online-Käufer bestellt sogar regelmäßig bei internationalen Plattformen. Da wird es wirklich kritisch für die lokalen Geschäfte. Einkaufszentren am Ortsrand locken mit kostenlosen Parkplätzen – ein klarer Vorteil, den die Geschäfte im Ortskern nun fürchten müssen.

Widerstand der Kaufmannschaft

Die Kaufmannschaft Wattens hat sich geschlossen gegen das Fahrverbot ausgesprochen. Sprecher Franz Erler macht deutlich, dass die Einschränkung der Zufahrt die Kunden definitiv davon abhalten könnte, in der Stadt einzukaufen. Wolfgang Feucht, ein weiterer Sprecher des Handels, warnt sogar, dass das Fahrverbot existenzbedrohend für die Betriebe sei. „Die Wirtschaft muss gehört werden“, betont Rebecca Kirchbaumer, die WK-Bezirksobfrau. Und sie hat recht: Ein konstruktiver Dialog ist jetzt gefragt, um die wirtschaftlichen Folgen dieser Entscheidung in den Griff zu bekommen.

Die WK-Bezirksstelle hat bereits ein Entlastungspaket für die betroffenen Betriebe gefordert. Das, was die Wirtschaftskammer im Pressebereich der Wirtschaftskammer Tirol bereitstellt, ist wichtig – denn Journalisten und Pressevertreter können kostenlos auf Text-, Bild- und Filmmaterial zugreifen, um die Situation der Betriebe medial zu beleuchten. Aber wer die Inhalte nutzt, muss sich auch an die Nutzungsbedingungen halten. Das sind klare Regeln, die die Rechte und Pflichten der Beteiligten festlegen.

Die Zukunft des Kirchplatzes

Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten. Die Diskussion um den autofreien Kirchplatz könnte sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich bringen. Die Erhaltung von Lebensqualität und eine reduzierte Verkehrslast auf den Straßen sind sicher wünschenswerte Ziele. Aber gleichzeitig muss die wirtschaftliche Realität der lokalen Geschäfte berücksichtigt werden. Denn ohne Kunden, die mit dem Auto anreisen, kann es schnell eng werden für viele Betriebe.

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Ein Belegexemplar von veröffentlichten Berichten wird erbeten, um die Entwicklungen weiter zu beobachten. Die Situation bleibt spannend – und wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Das ist der Puls der Zeit in Wattens.

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