Heute ist der 27.05.2026 und in Sankt Pölten gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Seelsorge. Ab 2025 beginnt ein neuer Abschnitt für mehrere Pfarren im Most- und Waldviertel. Das ist eine große Sache, denn Veränderungen in der Seelsorge sind oft mit Hoffnungen und Erwartungen verbunden. Ziel ist es, die Gemeinschaft noch enger zusammenzubringen und die Seelsorge zu stärken. Ab dem 1. September 2023 wird es personelle Veränderungen in den Pfarren Haag und Strengberg geben, die bereits jetzt für Gesprächsstoff sorgen.

Kaplan P. Mag. Jojappa Madanu MF wird in den Pfarrverband St. Josef im Waldviertel wechseln. Diesen Platz wird P. Stephan Neukamm MMIC einnehmen, der als Nachfolger in Haag und Strengberg agieren wird. Merkwürdig ist, dass P. Stephan Neukamm erst am 13. Juli 1984 geboren wurde und das jüngste von drei Kindern ist. Bevor er in die Ordensgemeinschaft der Messengers of Mary Immaculate Conception eintrat, absolvierte er eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Sein Weg führte ihn 2018 in das Priesterseminar Heiligenkreuz, wo er Philosophie und Theologie studierte. Die Priesterweihe steht für ihn am 12. Oktober 2024 an. Zuletzt war er im Pfarrverband Zur Heiligen Gottesmutter Maria im Waldviertel tätig und hat sich besonders in der Krankenseelsorge engagiert.

Veränderungen im Amstettner Raum

Ein weiterer Wechsel betrifft Andreas Stockinger-Wadsak, BSc., der als Pastoralassistent im Pfarrverband Waidhofen-Ybbstal bisher tätig war. Ab dem 1. September 2023 wird er in den Pfarrverband Amstetten-St. Marien-St. Stephan wechseln. Interessanterweise wurde er 1984 in Waidhofen an der Ybbs geboren und hat sich auf Öko-Energietechnik spezialisiert. Seit 2016 widmet er sich der seelsorglichen Arbeit und ist seit 2018 in der Pfarre Waidhofen/Ybbs aktiv. Verheiratet lebt er nun in der Pfarre Kematen-Gleiss. Für die Pfarren Waidhofen-Ybbstal stehen ab 1. September 2026 ebenfalls Veränderungen an.

Vikar Samuel Adindu Igwe wird Aufgaben im Pfarrverband Zur Hl. Gottesmutter Maria im Waldviertel übernehmen. P. Timothée Toé FMI, ein Kaplan aus Burkina Faso, wird neu in den Pfarrverband integriert. Er wurde 2012 geweiht, gehört der Ordensgemeinschaft der Söhne der Unbefleckten Jungfrau Maria an und lebt seit fünf Jahren in Innsbruck. Auch Michaela Böldl, eine gebürtige Wienerin, wird im Pfarrverband tätig sein. Sie bringt wertvolle Erfahrung in der pfarrlichen Seelsorge mit und war zuletzt als Pastoralcoach für die Region Mostviertel-West aktiv. Ihre Familie lebt in Amstetten und wird sicherlich auch die neuen Herausforderungen mit Interesse verfolgen.

Befristungen in der Seelsorge

In einem größeren Kontext betrachtet, muss man auch die Regelungen im Bistum Münster erwähnen, die eine spannende Wendung für die Seelsorge darstellen. Dort wird künftig eine zeitlich befristete Anstellung für Priester und Pastoralreferenten eingeführt. Diese Regelungen betreffen sowohl leitende Pfarrer als auch Diakone im Hauptberuf, was für die Seelsorge eine grundlegende Veränderung mit sich bringt. Ständige Diakone mit Zivilberuf sind von dieser Regelung allerdings ausgenommen. Matthias Mamot, Leiter der Abteilung Seelsorge-Personal im Generalvikariat, hat diese Leitlinien erläutert.

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Die Entwicklungen in den Pfarren im Most- und Waldviertel, gemeinsam mit den neuen Regelungen im Bistum Münster, zeigen, wie dynamisch und wandelbar die Seelsorge in Österreich ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die neuen Gesichter und Strukturen in den Gemeinden etablieren und welche Impulse sie setzen werden.