Heute ist der 26.09.2026, und in Völkermarkt brodelt es mal wieder. Dr. Ramin Sina, ein bekannter Arzt in der Region, hat kürzlich klar Stellung zu einigen hartnäckigen Gerüchten bezogen, die über seine Ordination kursieren. Die Spekulationen, die sich um seine Praxis ranken, sind alles andere als vorteilhaft. Es wird gemunkelt, dass er seine Praxis schließen, keine neuen Patienten mehr aufnehmen oder gar den Standort verlegen würde. Diese Gerüchte, so Dr. Sina, sind aber schlichtweg falsch. Er ruft alle dazu auf, diese Informationen nicht weiterzuverbreiten und sich bei Fragen direkt an seine Praxis zu wenden.

„Der normale Ordinationsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter“, erklärt er und fügt hinzu, dass neue Patienten jederzeit willkommen sind. Für die Menschen in Bleiburg ist das eine gute Nachricht, denn die Praxis bleibt weiterhin ein verlässlicher Anlaufpunkt für medizinische Versorgung. Dr. Sina betont nachdrücklich: „Wir gehen nicht weg!“ – eine Botschaft, die er auch an seine treuen Patienten richtet.

Die neue Primärversorgungseinheit in Bleiburg

Im Zusammenhang mit diesen Gerüchten steht die bevorstehende Inbetriebnahme der Primärversorgungseinheit (PVE) in Bleiburg, die am 10.-Oktober-Platz 40 entsteht. Der Umbau der PVE schreitet planmäßig voran und soll im Oktober 2026 eröffnet werden. Die Diakonie de La Tour, die das Gesundheitszentrum betreiben wird, investiert dabei stolze zwei Millionen Euro in dieses Projekt. Aktuell befindet sich die PVE in der finalen Bauphase, und die Bau-Visite am Mittwoch hat den Fortschritt verdeutlicht. Viele Bleiburger:innen und lokale Organisationen waren vor Ort, um sich ein Bild von den Entwicklungen zu machen.

Die PVE wird mit modernen, wohnortnahen Versorgungsformen aufwarten. Auf rund 500 Quadratmetern entstehen hier Ordinations-, Therapie- und Behandlungsräume sowie Labor- und Wartebereiche. Lange Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, von 7 bis 19 Uhr, sollen den Menschen in der Region eine flexible medizinische Versorgung bieten. Das Team wird aus mehreren Fachkräften bestehen – darunter Allgemeinmediziner, diplomiertes Pflegepersonal und Unterstützung durch Physiotherapie, Ergotherapie, Diätologie, Sozialarbeit und klinische Psychologie.

Die Bedeutung für die Region

Bürgermeister Daniel Wrießnig hat bereits die Wichtigkeit der PVE für die medizinische Versorgung in Bleiburg betont. Diese neue Einrichtung wird nicht nur eine wertvolle Ergänzung der Gesundheitsversorgung darstellen, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen. Die Diakonie sucht parallel zum Bau Personal – eine Job-Ecke bei der Bau-Visite hat bereits reges Interesse geweckt. Flexible Arbeitszeitmodelle sollen die PVE als attraktiven Arbeitgeber positionieren.

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Ein weiteres spannendes Angebot wird das „Social Prescribing“ sein, welches eine Kombination aus medizinischer Behandlung und sozialen Angeboten darstellt. Dies wird von der Gesundheit Österreich GmbH gefördert, wobei sogenannte „Linkworker“ die Patienten an soziale Angebote vermitteln.

Ein Blick in die Zukunft

Die Entwicklungen rund um die Primärversorgungseinheit in Bleiburg stehen im Kontext einer umfassenderen Initiative zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Kärnten. Ein Universitätslehrgang in „Primary Health Care“ soll dazu beitragen, dass Fachkräfte besser auf die Herausforderungen im Gesundheitswesen vorbereitet sind. Die Integration von methodischem und praktischem Wissen aus verschiedenen Disziplinen wird hierbei eine zentrale Rolle spielen.

Die Beteiligten sind optimistisch: Mit den geplanten Maßnahmen und den laufenden Umbauten in der PVE wird die medizinische Versorgung in der Region nicht nur gesichert, sondern auch zukunftsweisend gestaltet. Bleiburg wird somit nicht nur ein Ort der medizinischen Versorgung bleiben, sondern sich auch als ein Ort der Innovation im Gesundheitsbereich etablieren.