Am 11. Oktober 2026 war es wieder so weit: Die Pfarre St. Magdalena in Völkermarkt feierte ihr traditionelles Erntedankfest. Ein solches Ereignis bringt einfach die ganze Gemeinde zusammen – die Vorfreude war spürbar! Dechant Zoltan Papp zelebrierte den Festgottesdienst, der durch die musikalischen Klänge von Organist Franz Josef Isak an der Orgel wunderbar untermalt wurde. So eine feierliche Atmosphäre, das muss man einfach erlebt haben!

Besonders niedlich war der Auftritt des Pfarrkindergartens, der die Heilige Messe mitgestaltete und einige Gaben mitbrachte. Die kleinen Kinder, die mit leuchtenden Augen und bunten Erntegaben in die Kirche schritten, versprühten pure Lebensfreude. Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle am Kirchplatz zur Agape. Dort wurden köstliche Reindling, saftige Kuchen, warmer Tee und gesegnete Erntegaben wie knackiges Obst, frisches Gemüse, feiner Wein und duftendes Brot angeboten. Ein Fest für die Sinne!

Gemeinschaft und Geselligkeit

Die Mitglieder der Pfarrgemeinschaft St. Magdalena waren sichtlich erfreut über das gelungene Fest und die gesellige Atmosphäre, die einfach zum Verweilen einlud. Hier traf man nicht nur alte Bekannte, sondern auch neue Gesichter. Man konnte die Freude in den Gesprächen förmlich spüren. Der Austausch über die Ernte und die Köstlichkeiten, die man selbst vielleicht im Garten gezogen hat, schaffte eine ganz besondere Verbindung.

Das Erntedankfest hat in Österreich eine lange Tradition. Seit dem 3. Jahrhundert wird es gefeiert – nicht nur in den Kirchen, sondern auch in vielen Gemeinden, wo oft große Feste organisiert werden. Einmal im Jahr danken die Christ*innen für die gesegnete Ernte und würdigen die harte Arbeit der Landwirte. Vor allem in ländlichen Regionen finden diese Feierlichkeiten meist zwischen Ende September und Ende Oktober statt. Manchmal wird das Fest mit einer Prozession oder sogar einem Umzug gefeiert, bei dem kunstvoll gestaltete Erntekronen zur Kirche getragen werden.

Tradition und Brauchtum

Ein ganz besonderes Erlebnis sind auch die Erntedank-Wallfahrten, die in einigen Gemeinden organisiert werden. In Tirol etwa pilgert man von Reit im Winkl nach Maria Kirchental – eine wunderbare Möglichkeit, die Schönheit der Natur zu genießen und gemeinsam zu feiern. Und im Salzburger Bauernherbst wird das Brauchtum mit alten Handwerkstraditionen verbunden. Solche Feste sind nicht nur ein Dank an die Natur, sondern auch eine Feier der Gemeinschaft und des Miteinanders.

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Die Geselligkeit, die beim Erntedankfest in der Pfarre St. Magdalena herrschte, ist ein schöner Ausdruck dieser Tradition. Das Teilen von gesegneten Erntegaben mit Bedürftigen und karitativen Einrichtungen ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der zeigt, wie tief verwurzelt dieser Brauch in der österreichischen Kultur ist. Ein einfaches Fest kann also für viele Menschen eine große Bedeutung haben – und selbst die kleinsten Gesten der Dankbarkeit können große Wellen schlagen.