Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, fand ein spannendes Landesliga-Spiel in Bregenz statt, das die Zuschauer in seinen Bann zog. Der FC Viktoria 62 Bregenz trat gegen den FC Doren an und konnte sich mit einem klaren 4:0-Sieg durchsetzen. Ein eindrucksvolles Ergebnis, das die Stärke der Bregenzer unterstrich, auch wenn die ersten Minuten des Spiels noch recht ausgeglichen waren.
In der 17. Minute war es Edin Ibrisimovic, der den ersten Treffer erzielte, und das aus einer möglicherweise abseitsverdächtigen Position. Der Jubel war groß, aber die Diskussionen um die Schiedsrichterentscheidung schwelten weiter. Doren hatte in der ersten Halbzeit zwar zwei bis drei Chancen, den Ausgleich zu erzielen, doch die Bregenzer Abwehr hielt stand. Das 2:0 fiel dann durch einen Torwartfehler von Doren in der 40. Minute, was dem FC Viktoria weiteren Auftrieb gab. Ibrisimovic war es erneut, der in der 55. Minute auf 3:0 erhöhte. Nach diesem Treffer war der Widerstand der Gäste gebrochen, und Emir Düz sorgte in der 76. Minute für den Endstand.
Stärken und Schwächen der Bregenzer
Die Traineranalyse von Andreas Von Der Thannen nach dem Spiel hob die Stärken der Bregenzer hervor. Besonders das effektive Umschaltspiel wurde gelobt. Spieler wie Kai Peissl und Konstantin Hattler waren entscheidend bei den Balleroberungen im Zentrum und trugen maßgeblich zur Spielverlagerung bei. Doch trotz des klaren Sieges gab es auch Kritikpunkte: Nach den Toren zeigten die Bregenzer oft eine gewisse Passivität, die es zu vermeiden gilt. Das Team muss lernen, nach den Toren weiterhin den Druck aufrechtzuerhalten.
Die Leistung des Schiedsrichters wurde überwiegend positiv bewertet. Lediglich die knappe Abseitsentscheidung beim ersten Tor sorgte für einige Diskussionen. Die Tabelle sieht für Viktoria Bregenz nach diesem Spieltag gut aus: Mit 41 Punkten belegen sie den zweiten Platz, während Doren mit 19 Punkten auf dem 13. Platz steht.
Ein Verein mit Tradition und Zukunft
Der FC Viktoria 62 Bregenz hat eine lange Tradition, die bis in den September 1962 zurückreicht, als er von sechs Personen gegründet wurde. Seitdem hat sich der Verein zu einem der größten in Vorarlberg entwickelt. Mit insgesamt 14 Mannschaften und über 170 Kindern und Jugendlichen, die in 11 Nachwuchsteams aktiv sind, ist der Verein ein wichtiger Bestandteil der lokalen Fußballkultur. Die integrative und soziale Vereinsarbeit wird großgeschrieben, und Spieler aus über 20 Ländern tragen zum bunten Mosaik des Vereins bei. Hermann Dalpiaz, das letzte lebende Gründungsmitglied, war 2012 bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen aktiv dabei.
Für die Bregenzer steht nun der nächste Gegner, der Spitzenreiter Götzis, auf dem Programm. Es bleibt abzuwarten, ob sie ihre Form beibehalten können und vielleicht sogar den ersten Platz erobern. Die Spannung in der Landesliga bleibt hoch, und die Fans dürfen sich auf weitere packende Spiele freuen. Wer weiß, vielleicht erleben wir bald einen weiteren solchen Fußballnachmittag!