Was für ein Spiel! Die HSG Holding Graz musste sich am 9. Mai 2026 im Auswärtsspiel gegen Bregenz Handball mit 29:33 geschlagen geben. Diese Niederlage war besonders bitter, da sie wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen ließ. Im Grunde genommen könnte man sagen, dass die Grazer einfach nicht ins Spiel fanden und vor allem in entscheidenden Momenten die Chancen nicht nutzen konnten.

Der Beginn des Spiels war recht ausgeglichen – bis zur 15. Minute schien es, als könnten beide Teams gleichauf bleiben. Doch dann passierte es: Graz ließ mehrere klare Chancen liegen, und Bregenz wusste diese Fehler eiskalt auszunutzen. Mit einem cleveren Spielaufbau und schnellem Konterspiel erarbeitete sich die Heimmannschaft einen Vorteil. Trainer Risto Arnaudovski sah sich gezwungen, früh ein Timeout zu nehmen, aber das konnte den Rhythmus der Bregenzer nicht wirklich brechen. Zur Halbzeit lagen die Grazer mit 13:19 zurück – ein Rückstand, der wie ein Schatten über dem Team lastete.

Der Kampf um den Anschluss

In der zweiten Halbzeit zeigte Graz dann zumindest ein kurzes Aufbäumen. Mit zwei schnellen Toren kam man auf 15:19 heran. Hoffnungsfroh könnte man sagen, doch Bregenz holte sich schnell das Momentum zurück und baute den Vorsprung zügig auf bis zu neun Tore aus. Die Grazer schienen oft wie im Nebel, und der verletzungsbedingte Ausfall von Matej Galina machte die Offensive zusätzlich schwerfällig. In der Schlussphase versuchte die HSG dann, sich nochmals heranzukämpfen und verkürzte auf 26:30. Aber mehr als ein kurzes Aufblitzen war nicht drin – das Spiel endete 29:33 für Bregenz.

Am 23. Mai geht es für die HSG Holding Graz weiter. Dann steht ein Heimspiel gegen UHC Hollabrunn auf dem Programm, und die Hoffnung auf eine Wende im Abstiegskampf bleibt. Es ist ein entscheidender Zeitpunkt in der HLA Meisterliga, die in dieser Saison mit zwölf Teams an den Start gegangen ist. Jedes Team hat seine eigenen Ziele – vom Titelgewinn bis zum Klassenerhalt ist alles dabei.

Ein Blick auf die Liga

Bregenz Handball, die junge Mannschaft mit einem Altersschnitt von 21 Jahren, hat sich in dieser Saison gut geschlagen. Ihre Neuzugänge, wie Louis Mönch und Berin Brkic, scheinen dem Team frischen Wind zu verleihen. Graz hingegen hat seinen Kader nach einer schwierigen Vorsaison umgebaut. Der Neuzugang Matic Kotar, der von Bregenz kam, sollte neue Impulse setzen. Die Herausforderung, sich im Abstiegskampf zu behaupten, bleibt jedoch gewaltig.

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Die HLA Meisterliga ist kein Zuckerschlecken, und für die HSG Holding Graz wird es entscheidend sein, in den kommenden Spielen die Nerven zu behalten und die Chancen besser zu nutzen. Der Druck lastet, aber vielleicht kann das nächste Spiel der Wendepunkt sein, auf den alle gewartet haben. Die Fans werden es hoffentlich mit voller Unterstützung zeigen, denn Handball lebt von der Leidenschaft und der Gemeinschaft!