Rainhard Fendrich begeistert 6000 Fans in Schladming mit nostalgischem Konzert
Rainhard Fendrich hat am vergangenen Wochenende in Schladming ein Konzert gegeben, das die Herzen von rund 6000 Besuchern höher schlagen ließ. Er eröffnete den Abend mit seinem Lied „Vogelfrei“ und versetzte das Publikum sofort in eine mitreißende Stimmung. Fendrich ist seit April 2022 auf Tournee mit seinem Programm „Wimpernschlag – 45 Jahre“ und plant, diese musikalische Reise Anfang September in Bregenz auf der Seebühne zu beenden. Das Versprechen, seine Fans mit einem Feuerwerk an Hits und Erinnerungen zu beglücken, hat er sicher gehalten.
Bei seinem Auftritt in Schladming erinnerte sich der Künstler an seine Kindheitstage in der Ramsau, wo er viele Sommerurlaube verbrachte. Mit einer Prise Nostalgie sprach er darüber, wie lange die Fahrt von Wien zur Ramsau 1963 gedauert hat – ganze acht Stunden! Ein Lied, das er an diesem Abend spielte, „Gib da an Ruck und setz an Fuaß vor’n andern“, könnte als Hymne für die Region Schladming/Planai dienen. Es war ein Moment, der das Publikum sichtlich berührte.
Ein Blick zurück und nach vorne
Fendrich, der seit seinem Debüt fast 500 Lieder geschrieben hat, stellte sich auch kritischen Stimmen in der Vergangenheit. Eine frühe Kritik, die ihm intellektuelle Schärfe absprach, schien ihn nicht gebrochen, sondern im Gegenteil nur stärker gemacht zu haben. Und wie könnte es anders sein? Der Mann hat eine Karriere hingelegt, die ihresgleichen sucht. Ein Live-Album mit dem Titel „45 Jahre Live“ wurde in der Ostbucht Klagenfurt und in Wien aufgenommen und ist bei Universal erschienen. Die Musik bleibt also nicht nur in den Erinnerungen, sondern auch in Form von Tonträgern lebendig.
Die Band von Fendrich war an diesem Abend zwar etwas reduziert, wie er selbst anmerkte – zwei bis drei Musiker fehlten. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Seine Lieder, die voller Emotionen stecken und Geschichten erzählen, zogen alle in ihren Bann. Ein Konzert von Fendrich ist immer ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Komischerweise hat er das Meer erst mit 18 Jahren zum ersten Mal gesehen, was seine tiefen Wurzeln in der Heimat mehr als unterstreicht.
Ein Künstler mit vielen Facetten
Aber Fendrich ist nicht nur ein Musiker. Im Jahr 2007 sprang er für seinen erkrankten Freund Georg Danzer beim Donauinselfest ein, was zu einem der bestbesuchten Events mit 200.000 Fans wurde. Seine Single „Wir sind Europa“, die er für die EURO 2008 veröffentlichte, zeigt seine Fähigkeit, aktuelle Themen musikalisch aufzugreifen. Von 2008 bis 2015 war er auch als Moderator aktiv, unter anderem in der Fernsehsendung „Sing and Win!“. Fendrich hat sich in der österreichischen Kulturszene fest etabliert, und das mit Recht.
Sein Werk umfasst zahlreiche Alben und unzählige Konzerte, und es ist klar, dass er auch weiterhin eine wichtige Stimme in der Musiklandschaft Österreichs sein wird. Das nächste Kapitel seiner Karriere wird mit dem 19. Studioalbum „Wimpernschlag“ erwartet, welches am 31. Januar 2025 erscheinen soll. Die Vorfreude darauf ist bereits spürbar!
Wer mehr über ihn und seine bemerkenswerte Karriere erfahren möchte, kann sich auf diesen Link beziehen. Auch die Krone bietet interessante Informationen rund um den Künstler. Ein Blick auf die Wikipedia-Seite kann ebenfalls aufschlussreich sein, um die vielen Facetten von Rainhard Fendrich zu entdecken.
