Erste Frau als stellvertretende Wachkommandantin der Stadtpolizei Feldkirch
In Feldkirch, wo die alte Stadtmauer noch Geschichten aus längst vergangenen Zeiten erzählt, gibt es frische Neuigkeiten aus der Welt der Stadtpolizei. Seit Anfang April 2023 ist Sabine Walser die stellvertretende Wachkommandantin der Stadtpolizei Feldkirch. Ein echtes Novum, denn sie ist die erste Frau, die diese Führungsposition innerhalb der Stadtpolizei einnimmt. Das ist schon ein Grund zur Feier! In Abwesenheit des Wachkommandanten trägt sie die Verantwortung für eine fünfköpfige Dienstgruppe und wird von Bürgermeister Manfred Rädler als ausgewiesene Expertin geschätzt. Er lobt die Entscheidung, eine Fachfrau aus den eigenen Reihen für diese Position zu gewinnen.
Die Wurzeln von Walser reichen tief in die Polizeiarbeit: Sie hat in den Jahren 2019 und 2020 die Ausbildung zur dienstführenden Beamtin erfolgreich absolviert und blickt auf eine beeindruckende Karriere von zehn Jahren bei der Bundespolizei zurück. Dort sammelte sie zahlreiche Erfahrungen in Bereichen wie Sexualermittlungen, Suchtgift und Präventionsarbeit. Nach einer zweijährigen Station bei der Polizeiinspektion Götzis und einer kurzen Auszeit außerhalb der Exekutive kehrte sie im August 2024 in den Polizeidienst zurück. Die Stadtpolizei Feldkirch, die aus 23 Polizeibeamten besteht, hat in den letzten zwei Jahren über 16.700 aktenkundige Vorfälle bearbeitet. Das zeigt, dass hier jede Hand gebraucht wird!
Neue Gesichter für die Polizei Vorarlberg
Ein weiterer spannender Aspekt der Polizeiarbeit in Vorarlberg sind die neuen Polizeianwärterinnen und -anwärter, die am 4. November 2025 in Altach feierlich ausgemustert wurden. Auf der Zeremonie wurden 31 Polizeischülerinnen und -schüler nach erfolgreicher Grundausbildung verabschiedet, darunter 14 Absolventen, die mit Auszeichnung abschlossen. Das hat schon was! Zudem wurden 59 neue Polizeianwärterinnen und -anwärter angelobt, darunter 21 Frauen und 38 Männer. Eine gelungene Mischung, die den Frauenanteil in der Polizei Vorarlberg auf stolze 37% anhebt – der höchste unter den Landespolizeidirektionen in Österreich.
Bundesminister Gerhard Karner betonte die positive Wirkung der bundesweiten Personaloffensive in Vorarlberg, während Landespolizeidirektorin Uta Bachmann den Absolventen gratulierte und den neuen Anwärtern viel Erfolg wünschte. Der aktuelle Personalstand der Polizei Vorarlberg liegt bei 1.167 Bediensteten, davon 1.072 im exekutiven Dienst und 95 in der Verwaltung. Auch die Ausbildung der neuen Polizeianwärter ist umfassend: Theoretische und praktische Aspekte wie Rechtskenntnisse, Einsatztraining und Deeskalationstechniken sind Teil des Programms. Das Ziel? Die Anwärter bestmöglich auf die Realität der Polizeiarbeit vorzubereiten.
Ein Blick in die Zukunft
Die kontinuierliche Erhöhung des Personalstands ist besonders erfreulich. Im Jahr 2024 gab es bereits 87 Neueinstellungen, gefolgt von weiteren 98 Neueinstellungen im Jahr 2025. Die Kombination aus erfahrenen und neuen Polizisten ist entscheidend für die Sicherheit der Bürger in der Region. In einer Zeit, in der Herausforderungen wie Kriminalität und Verkehrsüberwachung ständig präsent sind, ist es umso wichtiger, dass die Polizei gut aufgestellt ist.
Die Entwicklungen rund um die Stadtpolizei Feldkirch, die engagierten neuen Anwärter sowie die erfreuliche Personalpolitik in Vorarlberg zeigen, dass die Sicherheit der Bürger nicht nur Priorität hat, sondern auch aktiv gefördert wird. Für weitere Informationen zu diesen Themen und mehr, besuchen Sie die Vorarlberger Nachrichten.
