Heute ist der 15.05.2026 und in Röthis, Vorarlberg, gibt es News, die Autofahrer aufmerken lassen sollten. Ein mobiles Radargerät wurde in der Treietstraße, Postleitzahl 6832, aufgestellt. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h. Wer sich nicht an die Regeln hält, könnte schnell in die Fänge der Geschwindigkeitskontrolle geraten. Das Gerät hat seine Position, wie es bei mobilen Blitzern üblich ist, und kann während des Tages wechseln oder neue Standorte annehmen. Es ist also ratsam, die Augen offen zu halten!

Die letzte Aktualisierung der Informationen zu diesem mobilen Blitzer erfolgte um 06:22 Uhr. Es ist bemerkenswert, dass es in Österreich nicht nur eine, sondern gleich zwei Arten von Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen gibt. Da wäre einmal die Messtoleranz, die sich je nach Messmethode unterscheidet. Bei Lasermessungen bis 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h vorgenommen, während darüber ein Abzug von 3 % gilt. Radargeräte hingegen ziehen typischerweise 5 km/h oder 5 % ab. Daneben gibt es auch die Straftoleranz, die regional variieren kann und manchmal sogar von den Behörden angehoben oder gesenkt wird. Ein Beispiel dafür ist Oberösterreich, wo im Jahr 2018 die Straftoleranz innerorts auf 5 km/h abgesenkt wurde.

Wie funktionieren Geschwindigkeitsmessungen?

Ein Blick über die Grenze nach Deutschland zeigt, dass die Ziele von Geschwindigkeitsmessungen dort ähnlich sind: Verkehrssicherheit durch regelmäßige Kontrollen und die Erziehung zu regelkonformem Fahren. Im Jahr 2013 wurden dort 5.126 Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen bestraft, was zeigt, wie ernst das Thema genommen wird. Die Kosten für Bußgelder variieren je nach Schwere des Vergehens. Dabei nutzen Radargeräte den Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsbestimmung. Sie senden ein Signal aus, das die Geschwindigkeit des Fahrzeugs durch eine Weg-Zeit-Berechnung ermittelt.

Doch auch Messfehler sind durchaus möglich – etwa durch falsche Winkelplatzierungen oder unzureichende Eichungen der Geräte. Wenn ein Fahrzeug zu schnell fährt, wird in der Regel ein Foto aufgenommen und ein Bußgeldbescheid an den Fahrzeughalter verschickt. Während stationäre Radaranlagen weit verbreitet sind, können mobile Geräte an unerwarteten Orten eingesetzt werden. In Österreich gibt es übrigens 130 stationäre Radaranlagen, die häufig nur von hinten fotografieren, was Autofahrer nicht immer glücklich macht.

Ein Blick auf die Toleranzen

Was die Toleranzen betrifft, so gibt es auch hier Ähnlichkeiten zwischen den Ländern. In Deutschland gilt unter 100 km/h ein Abzug von 3 km/h, während über 100 km/h 3 % abgezogen werden. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann gegen Bußgelder Einspruch erheben – insbesondere bei schlechter Fotoqualität oder Messfehlern. Es gibt sogar Radargeräte, die ohne sichtbaren Blitz auskommen, wie das „Traffistar S330“ mit Infrarotblitz.

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Die Thematik der Geschwindigkeitskontrollen ist also nicht nur ein lokales Anliegen, sondern spielt eine große Rolle in der Verkehrssicherheit insgesamt. Wer in Röthis unterwegs ist, sollte sich also gut überlegen, wie schnell er unterwegs ist – andernfalls könnte es teuer werden. Und wer denkt, dass er im Ausland sicherer ist, der irrt sich: Bußgeldbescheide aus dem Ausland müssen in der Regel ebenfalls bezahlt werden. In der Schweiz beispielsweise kommen mobile Radargeräte zum Einsatz, die schnell umgestellt werden können und anonyme Geschwindigkeitskontrollen ermöglichen.