Heute ist der 26.09.2026 und die Strobl Arena in Weiz war Schauplatz eines echten Fußballkrimis in der Regionalliga Süd Steiermark. Rund 300 Zuschauer versammelten sich, um das Duell zwischen dem SC Weiz und dem SV Lafnitz zu verfolgen. Was sie erlebten, war ein Spiel, das die Emotionen hochkochen ließ, denn der SC Weiz bewies phänomenale Moral und kämpfte sich von einem 0:3-Rückstand zu einem 3:3-Unentschieden zurück.

Die erste Halbzeit gehörte klar dem SV Lafnitz. Bereits in der 5. Minute eröffnete Lorenz Maurer den Torreigen für die Gäste mit einem präzisen Schuss. Und kaum hatte man sich gesetzt, legte Nico Forobosko nach, der in der 15. Minute auf 2:0 erhöhte. Die Weizer Fans mussten sich in geduldiges Schweigen hüllen, als Forobosko kurz vor der Pause mit einem Freistoß den dritten Treffer erzielte. Mit einem 0:3-Rückstand ging es in die Kabine – ein herber Rückschlag für die Hausherren.

Ein Comeback wie aus dem Bilderbuch

Doch die zweite Halbzeit sollte ganz anders verlaufen. Mit neuem Elan kamen die Weizer aus der Kabine. Julian Tomka verkürzte in der 44. Minute auf 1:3 und entzündete damit ein kleines Feuerwerk der Hoffnung in den Reihen der Heimmannschaft. Die Zuschauer spürten, dass da noch etwas möglich war. Und tatsächlich: Kristijan Katalenac köpfte in der 66. Minute den Anschlusstreffer zum 2:3. Die Stimmung war jetzt elektrisierend, und die Weizer Fans begann zu träumen.

In der 72. Minute war es dann soweit: Jonas Sander zündete mit einem sensationellen Weitschuss den Ausgleich. 3:3! Die Strobl Arena bebte, und die Spieler auf dem Feld schienen von diesem unglaublichen Comeback selbst überwältigt. Beide Teams suchten in der Schlussphase den Sieg, doch trotz aller Bemühungen blieb es beim Unentschieden.

Die Aufstellungen und Schiedsrichterentscheidungen

Die Aufstellungen der Teams waren gut durchdacht. Der SC Weiz spielte unter Trainer Maurice Amtmann mit Enrico Temmel im Tor und einer soliden Abwehr, während SV Lafnitz unter Marco Wimmer die Offensive mit Forobosko und Maurer stark besetzte. Schiedsrichter Edis Skalic hatte alle Hände voll zu tun, die hitzigen Gemüter auf dem Platz im Zaum zu halten.

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Das Spiel war ein Paradebeispiel dafür, wie schnell sich die Dynamik im Fußball ändern kann. Manchmal braucht es nur einen Funken Hoffnung, um alles ins Rollen zu bringen. Die Zuschauer in Weiz werden diesen Nachmittag sicher nicht so schnell vergessen.