Segelhelden von morgen: Ladislaus Zirm erobert die Steirische Segellandesliga
In der beschaulichen Stadt Weiz hat sich ein aufregendes Kapitel im Segelsport aufgetan. Der junge Ladislaus Zirm, Jahrgang 2010, hat sich mit seinem Team Windrocker einen sensationellen Sieg in der Steirischen Segellandesliga 2026 am malerischen Grundlsee gesichert. Zirm, der am Steuer des Bootes saß, wurde von Taktiker Manuel Tüchler sowie den erfahrenen Seglern Gerhard Tüchler und Haymo Niederkofler unterstützt. Was für ein Team! Der Wettkampf erstreckte sich über drei spannende Tage, und die Konkurrenz war mit zwölf Teams alles andere als schwach.
Die Regatta begann mit einem Paukenschlag. Am ersten Tag gewann das Team Windrocker alle drei Wettfahrten. Man könnte meinen, das wäre schon ein gutes Omen gewesen. Der zweite Tag brachte jedoch eine kleine Herausforderung, denn nur ein Flight konnte gesegelt werden, wobei das Team den vierten Platz belegte. Aber der wahre Nervenkitzel kam am Finaltag: Anfänglich war der Wind eher schüchtern, doch als er schließlich aufkam, ging es richtig zur Sache. Im letzten Rennen überquerte das Team Windrocker/Reef Raff Racing die Ziellinie als erstes in einem dramatischen Fotofinish. Und das war nicht nur ein Sieg – es war der erste für Zirm und Tüchler in dieser Liga. Was für ein Triumph!
Ein neuer Stern am Segelhimmel
Der Erfolg von Zirm und seinem Team ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wichtig die Kombination von Nachwuchsarbeit und Erfahrung im Segelsport ist. Es zeigt sich, dass frischer Wind und alte Hasen gemeinsam Großes erreichen können. Doch das war nicht das einzige Highlight am Grundlsee. Am 1. und 2. August fand dort auch der 28. Green Panther Cup statt, bei dem die neuen Roboterbojen des Nautic Club Austria ihre Premiere feierten. Ein spannender Tag für Segelfans!
Wettfahrtleiter Mischa Strobl, auch bekannt als Papa Schlumpf, und Schiedsgerichtsleiter Christian Muschick hatten alle Hände voll zu tun, um die Veranstaltung zu leiten. Der Samstag startete warm, doch der Wind ließ auf sich warten. Der geplante Start um 13 Uhr musste verschoben werden, bis der Westwind am Nachmittag mit Spitzenwerten von 17 Knoten einsetzte. Das war genau das, was die Segler gebraucht haben! Insgesamt wurden vier Wettfahrten für ILCAs und drei für Optimisten durchgeführt – ein echtes Fest für die kleinen und großen Wasserratten.
Gemeinsames Feiern und die Ergebnisse
Die Roboterbojen, die Kommandos folgten und sogar Kursänderungen ermöglichten, sorgten für ein reibungsloses Erlebnis auf dem Wasser. Nach einem aufregenden Wettkampftag gab es ein gemütliches Segleressen beim Stöcklwirt, wo man die Erlebnisse und vielleicht auch den einen oder anderen Scherz austauschen konnte. Für die Feierlaune sorgte eine 80er-Party in Grundlsee mit Musik von KITT, Falco und Michael Jackson – da konnte niemand stillsitzen!
Am Sonntag war der Wind zwar zunächst wieder zurückhaltend, doch später stellte sich ein brauchbarer Westwind ein, sodass zwei ausständige Wettfahrten für die Opti-Klasse und eine ILCA-Wettfahrt erfolgreich absolviert werden konnten. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Thomas Müller-Hartburg, Niki Blaschke und Michael Böhm belegten die Plätze eins bis drei in der ILCA-Klasse, während in der Opti-Klasse Madeleine Greinecker, Valerie Seyffert und Lukas Sutovski die Medaillen ergatterten.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und der Steirische Yachtclub Grundlsee erhielt viel Lob für seine Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation. Solche Events sind wichtig für den Segelsport und tragen dazu bei, die Leidenschaft für das Segeln bei jungen Menschen zu entfachen.
Segelvereine wie der HSSC im Rhein-Main-Gebiet zeigen, wie wertvoll die Förderung des Segelsports ist. Seit über 40 Jahren bieten sie Segelkurse an und erleichtern den Einstieg in diese wunderbare Sportart. Es ist eine Freude zu sehen, wie die Begeisterung für den Segelsport weitergegeben wird, und dass es immer wieder neue Talente wie Ladislaus Zirm gibt, die bereit sind, die Herausforderung anzunehmen!
