Schwanenfamilie sorgt für Aufregung in Wels-Lichtenegg: Ein tierisches Abenteuer auf Parkplatz und Straße
In Wels-Lichtenegg gab es in den letzten Wochen ordentlich Aufregung. Eine siebenköpfige Schwanenfamilie hatte es sich auf einem Parkplatz sowie in den umliegenden Straßen bequem gemacht. Die quirligen Tiere sorgten nicht nur für Aufsehen, sondern auch für einen erheblichen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Tierrettung. Es ist schon fast ein Wunder, dass sie nicht gleich eine eigene Reality-Show bekommen haben! Am Freitag, den 16. Oktober 2026, wurde schließlich die Entscheidung getroffen, die Schwäne in eine weniger stark bebaute Umgebung zu bringen. So viel Aufregung um ein paar Schwäne – das kann man sich nicht ausdenken.
Die Einsatzkräfte waren bereits mehrfach ausgerückt, um die Schwäne aus den gefährdeten Bereichen zu holen. Eigentlich ganz einfach, mag man denken. Doch das Einfangen der Tiere gestaltete sich als weitaus kniffliger als erwartet und dauerte mehrere Stunden. Am Freitagnachmittag, um genau zu sein um 12:15 Uhr, arbeiteten Feuerwehr, Tierrettung, Ordnungswache, Polizei und eine Veterinärin Hand in Hand, um die Tiere zu sichern. Ein wahres Teamwork, das sich sehen lassen kann!
Ein großer Aufwand für die Schwäne
Die Schwäne waren vor allem in stark bebauten Straßenzügen gesichtet worden. Das kann für die Tiere gefährlich werden, wenn sie sich zwischen Autos und Menschen bewegen. Deshalb war es keine Überraschung, dass die Behörde beschloss, die Schwanenfamilie in die Freizeitanlage Wimpassing umzusiedeln. Dort sollten sie sicherer leben können, fernab von den Gefahren der Stadt.
Insgesamt konnten bis zum Nachmittag sechs Schwäne, darunter alle Jungtiere und ein älteres Tier, erfolgreich eingefangen und in die Freizeitanlage gebracht werden. Ein erwachsener Schwan jedoch entkam zunächst dem Zugriff der Einsatzkräfte und sorgte damit für zusätzliche Herausforderungen. Die Suche nach ihm dauerte am Freitagnachmittag noch an – das war ein bisschen wie „Wo ist Walter?“ nur in der Variante „Wo ist der Schwan?“
Die Feuerwehr Wels war mit vier Mann im Einsatz und bekam tatkräftige Unterstützung von der ICARA Tierrettung und der Polizei. Das ganze Event wurde auch fotografisch festgehalten – ein großes Danke an die Fotografie von Matthias Lauber und die Feuerwehr Wels! Es gibt sicher einige amüsante Schnappschüsse von diesem kleinen Schwanen-Abenteuer.
Jetzt, nachdem die Schwäne umgesiedelt sind, bleibt zu hoffen, dass sie sich in ihrer neuen Umgebung schnell einleben. Die Aufregung in Wels-Lichtenegg hat ihren Höhepunkt erreicht, und die Bürger können nun wieder in Ruhe ihren Alltag genießen. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die uns zum Schmunzeln bringen – selbst wenn es sich um eine Schwanenfamilie handelt, die für einen großen Aufstand sorgt.
