Cyber-Security im Fokus: Oberösterreichs Weg in die digitale Zukunft
Im Museum Angerlehner in Wels fand kürzlich eine spannende Veranstaltung der Landes-VP statt, die Teil des Zukunftsprozesses „Vorsprung Oberösterreich“ ist. Die Atmosphäre war lebhaft und die Anwesenden waren gespannt auf die Keynote von Helmut Reisinger, dem CEO und KI-Experten von Palo Alto Networks. Reisinger nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Herausforderungen und Chancen der Cyber-Security. Er betonte, wie wichtig es ist, in der heutigen Zeit Echtzeitmaßnahmen zu ergreifen, um den stetig wachsenden Bedrohungen durch Cyberangriffe zu begegnen.
Das Thema Cyber-Security ist nicht nur für Unternehmen von Bedeutung, sondern betrifft auch die persönliche Freiheit und Verantwortung jedes Einzelnen. Reisinger sprach darüber, wie notwendig es ist, eine Balance zwischen Sicherheit und Souveränität zu finden. Diese Überlegungen sind gerade in Europa von zentraler Bedeutung, wo Innovation und Vertrauen Hand in Hand gehen müssen. Es gilt, neue Wege zu finden, damit Unternehmen in der Lage sind, KI-gestützte Cyberabwehr zu nutzen, ohne dabei die Kontrolle über ihre Daten zu verlieren.
Fokus auf Oberösterreichs Wirtschaftsstandort
Thomas Stelzer, VP-Landeshauptmann, wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich hin. Er betonte, dass der Anspruch des Landes über nationale und europäische Grenzen hinausgeht. Oberösterreich müsse sich im globalen Wettbewerb behaupten und Unternehmer dazu ermutigen, sich nicht zu verstecken. Das Ziel ist es, durch Initiativen in der Ausbildung und durch Großprojekte wie das Google-Rechenzentrum einen echten Vorsprung im Wettbewerb zu erarbeiten.
Die Herausforderungen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, entwickeln sich rasant. Cyberangriffe sind schneller und raffinierter geworden. Technologien wie KI und Cloud verändern die Rahmenbedingungen der Cyber-Security grundlegend. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, operative Governance als entscheidenden Erfolgsfaktor zu identifizieren. Die Frage ist, wie man Sicherheit und Souveränität miteinander vereinen kann, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.
Die Rolle von CANCOM und die Zukunft der Cyber-Security
In diesem Zusammenhang wird die Rolle von Unternehmen wie CANCOM immer wichtiger. Als führender Digital Business Provider und AI-Enabler begleitet CANCOM Unternehmen, Organisationen und den öffentlichen Sektor in die digitale Zukunft. Ihr Portfolio reicht von klassischen IT-Lösungen bis hin zu modernen Cloud-Diensten. Es wird darauf hingewiesen, dass die digitale Souveränität zu einem strategischen Erfolgsfaktor wird, während Unternehmen versuchen, die IT-Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Mit über 5.300 Mitarbeitern an rund 80 Standorten in der DACH-Region und einem Jahresumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2025 zeigt CANCOM, wie wichtig es ist, ein starkes Partnernetzwerk zu haben, um Marktpräsenz und Kundennähe zu gewährleisten. In einer Zeit, in der Cyber-Security immer mehr an Bedeutung gewinnt, wird deutlich, dass Unternehmen gut beraten sind, sich auf die sich verändernden Rahmenbedingungen einzustellen und die richtigen Partner an ihrer Seite zu haben.
Die Veranstaltung in Wels hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der Austausch über die Zukunft der Cyber-Security ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Landschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Herausforderungen zu begegnen. Denn eines ist sicher: Die digitale Zukunft ist da, und sie bringt sowohl Risiken als auch Chancen mit sich.
