Ehrenvolle Anerkennung: 25, 40 und 50 Jahre im Dienst der Menschlichkeit
Heute ist der 25.09.2026. Ein ganz besonderer Tag für die langjährigen Mitarbeiter des Roten Kreuzes in der Region Wels. Im eindrucksvollen „Steinernen Saal“ des Linzer Landhauses fand eine feierliche Ehrung statt, die unter dem Zeichen des Dankes und der Wertschätzung stand. Landeshauptmann Thomas Stelzer persönlich überreichte die Oberösterreichische Rettungs-Dienstmedaille an die Geehrten, die für 25, 40 und sogar 50 Jahre im Rettungsdienst im Einsatz sind.
Es ist kaum zu fassen, wie viel Hingabe und Engagement in diesen Jahren steckt. Da ist zum Beispiel Bernhard Ploier, der für seine 40 Jahre im Dienst die Dienstmedaille in Silber erhielt. Und auch Elke Harrer, Erik Kinast sowie Barbara Puchinger aus Wels-Land wurden mit der gleichen Ehrung bedacht. Für Karin Turner aus Marchtrenk gab es die Dienstmedaille in Bronze – ein stolzes Zeichen für 25 Jahre Dienst. Diese Menschen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur professionellen Hilfe im Ernstfall, und das wurde an diesem Tag gebührend gewürdigt. Stelzer hob hervor, wie wichtig der Zusammenhalt und die Verantwortung in unserer Gesellschaft sind. Ein schöner Gedanke, der zum Nachdenken anregt.
Die Bedeutung der Auszeichnungen
Die Auszeichnungen, die hier vergeben wurden, sind nicht nur einfache Medaillen; sie stehen für jahrzehntelange Hingabe und oft auch für persönliche Opfer. Das Ehrenzeichen, das zum Beispiel vom Deutschen Roten Kreuz verliehen wird, ist ein staatlich anerkannter Orden, der für herausragende Leistungen im Dienst an der Menschheit steht. Die heutige Form des Ehrenzeichens wurde 1953 gestiftet und wird in zwei Klassen verliehen: I. Klasse in Gold und II. Klasse in Silber. Das weiße Email-Kreuz, umrahmt von einem Roten Kreuz – das ist nicht nur ein Symbol, sondern ein Zeichen der Anerkennung für unermüdlichen Einsatz.
Ursprünglich wurde das Ehrenzeichen 1922 ins Leben gerufen, und die Verleihung begann 1924. In all diesen Jahren hat sich viel verändert, und doch bleibt die Grundidee gleich: Menschen zu ehren, die über sich hinauswachsen, um anderen in Not zu helfen. Über die Jahre hinweg gab es zahlreiche Umstrukturierungen und Veränderungen in der Gestaltung, doch eines ist sicher – die Wertschätzung für den Einsatz bleibt bestehen und hat sich über die Jahrzehnte hinweg weiterentwickelt.
Ein Einsatz, der stark verbindet
Die Geehrten von heute sind nicht nur stolze Träger von Medaillen; sie sind auch Teil einer Gemeinschaft, die in jeder Situation zusammensteht. Der Rettungsdienst ist oft in kritischen Momenten gefragt – und genau da zählen die Fähigkeiten und die Erfahrung dieser Menschen. Es geht hier nicht nur um die Auszeichnung, sondern um das, was sie tagtäglich leisten. Man könnte fast sagen, sie sind die Helden des Alltags, auch wenn sie das selbst sicher nicht so sehen würden.
Es ist schön zu sehen, dass solche Veranstaltungen nicht in Vergessenheit geraten. Sie bringen die Menschen zusammen, stärken das Wir-Gefühl und schaffen ein Bewusstsein für die Bedeutung der Arbeit des Roten Kreuzes. Ein Hoch auf all die unermüdlichen Helfer, die oft im Hintergrund agieren, aber immer bereit sind, wenn es darauf ankommt. Das ist ein Zeichen von Menschlichkeit, das uns alle betrifft.
