Heute, am 21. September 2026, fand in Döbling eine Bezirksvertretungssitzung statt, die einige spannende Themen auf die Agenda brachte. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Verabschiedung von Margarete Kriz-Zwittkovits, die nun die Geschicke der Wirtschaftskammer Wien lenken wird. Ein Moment, der sicher für die Anwesenden Bedeutung hatte, denn Veränderungen bringen oft frischen Wind, nicht wahr?

Die Grünen hatten eine Anfrage zur Baumfällung in der Flotowgasse 10 gestellt. Ein Baum musste aufgrund seiner Nähe zur Mauer weichen, und das sorgte für Diskussionen – immerhin gibt es in Wien rund 480.000 Stadtbäume, die eine wichtige Rolle für unser Stadtklima spielen. Bäume sind nicht nur hübsch anzusehen, sie filtern Staub, spenden Schatten und produzieren Sauerstoff. Ein älterer Baum kann sogar bis zu 1.000 Liter Wasser pro Tag verdunsten! Leider gab es für den gefällten Baum keine Ersatzpflanzung, was bei den Anwesenden für Stirnrunzeln sorgte.

Grüne Oasen und Verkehrssicherheit

Ein erfreulicherer Teil der Sitzung war die einstimmige Annahme des ÖVP-Antrags für ein Wartehäuschen am Leopold-Ungar-Platz. So ein Häuschen kann ja echt Gold wert sein, besonders wenn’s mal wieder regnet! Auch die Umgestaltung einer Grünfläche in der Hintergärtengasse zur Parkerweiterung wurde einstimmig beschlossen. Es zeigt sich, dass die Bezirksvertretung durchaus ein Herz für die grüne Infrastruktur hat. Immerhin zählt Wien zu den grünsten Metropolen der Welt, und die Stadt hat über 50 Prozent Grünraumanteil.

Ein weiterer Punkt auf der Agenda war die Sanierung des Teichs im Raimund-Zoder-Park, die ebenfalls einstimmig angenommen wurde. Da werden sich die Enten freuen! Apropos Freude: Die SPÖ konnte sich mit ihrem Antrag zur Rotfärbung des Radwegs in der Krottenbachstraße durchsetzen. Radfahren ist in Wien ein großes Thema, und die Sicherheit der Radfahrer sollte immer gewährleistet sein. Interessant ist dabei der FPÖ-Antrag zur Wiederherstellung der nächtlichen Besetzung der Polizeiinspektionen in der Gegend, der an die Sicherheitskommission verwiesen wurde.

Ein weiteres Highlight: Radfahren und Kultur

Die Neos brachten einen Antrag ein, der das Radfahren gegen die Einbahn in der Klabundgasse betrifft, was ebenfalls an die Verkehrskommission überwiesen wurde. Immer mehr Menschen entscheiden sich für das Fahrrad, und das ist auch dringend nötig, um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern. Bäume, die in der Nähe von Straßen stehen, tragen zur Luftreinhaltung bei und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Die Kultur kam in dieser Sitzung auch nicht zu kurz. Die KPÖ stellte einen Antrag zur Benennung eines Teils des Grinzinger Angers nach der Holocaust-Überlebenden Vilma Steindling, der an die Kulturkommission verwiesen wurde. Solche Initiativen sind wichtig, um das Gedächtnis lebendig zu halten.

Ein Resolutionsantrag zur Erhaltung aller Gemeindebauten im öffentlichen Eigentum wurde gegen die Stimmen von ÖVP und Neos angenommen. Das zeigt, dass der Erhalt von Wohnraum und die soziale Verantwortung in der Bezirksvertretung einen hohen Stellenwert haben. Auch der Antrag der ÖVP zur Sanierung der Inschriftenplatte des ‚Sobieski-Sockels‘ am Kahlenberg fand mehrheitlich Zustimmung, was beweist, dass auch die Geschichte einer Stadt ihren Platz im politischen Diskurs hat.

Die heutige Sitzung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auch die kleinen Dinge im Blick zu behalten. Bäume, Straßen, Parks – all das trägt zu einem lebenswerten Wien bei. Schließlich sind es oft die kleinen Dinge, die unser Leben schöner machen. Und in einer Stadt wie Wien, wo der Klimawandel uns vor neue Herausforderungen stellt, sind wir auf die grünen Oasen angewiesen, die uns nicht nur kühlen, sondern auch ein Zuhause für viele Lebewesen bieten. Ein kleiner Baum hat also einen ganz großen Einfluss – das sollten wir nie vergessen!