In einem aufregenden Vorzeigeprojekt im Nordwesten Wiens wird ein Gemeindebau aus dem Jahr 1908 in der Iglaseegasse, 19. Bezirk, auf Vordermann gebracht. Der Fokus liegt klar auf der Sanierung und der damit verbundenen Reduktion des Energieverbrauchs. Gleichzeitig soll der Wohnkomfort für die Bewohner gesteigert und der historische Charme des Bauwerks erhalten bleiben. Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ) hat sich bereits vor Ort ein Bild gemacht und war ganz begeistert von den Fortschritten. Es ist einfach schön zu sehen, wie alte Gemäuer mit modernen Technologien kombiniert werden.

Ein ganz zentraler Bestandteil der Sanierung ist ein innovatives Geothermiekonzept. Hierbei wird ein Anergienetz angelegt, das mit vier Tiefenbohrungen auf öffentlichem Grund versorgt wird. Und das Beste: Das Nachbarhaus wird ebenfalls an dieses Anergienetz angeschlossen. So wird nicht nur einer einzelnen Liegenschaft geholfen, sondern gleich mehreren. Das ist doch genau das, was wir in Zeiten des Klimawandels brauchen!

Moderne Technologien für ein besseres Zuhause

In 13 Wohnungen werden die alten Gasthermen durch lokale Booster-Wärmepumpen ersetzt. Diese sorgen nicht nur für eine effiziente Heizung und Warmwasseraufbereitung, sondern bieten auch Kühlung – ein echtes Plus, besonders an heißen Sommertagen. Nach der Fertigstellung können sich die Bewohner auf Heiz- und Kühldecken oder Fußbodenheizungen freuen. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes installiert, die frischen Strom liefert. Der alte Bau wird hier zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz!

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Dämmung. Die Fassaden, das Dach und die Innenhöfe werden auf den neuesten Stand gebracht, während moderne Wärmeschutzfenster installiert werden. All diese Maßnahmen sind Teil der Wiener Sanierungsoffensive „Wir SAN Wien“. Im ersten Halbjahr 2026 sollen insgesamt 100 geförderte Sanierungsprojekte mit Baukosten von 85 Millionen Euro abgeschlossen werden. Die Gesamtfördersumme für diese Projekte beläuft sich auf 44 Millionen Euro – eine Mischung aus Landeszuschuss und Landesdarlehen, die die Finanzierung erleichtert.

Förderungen für energetische Sanierungen

<pEnergieeffizienz ist auch für viele Privatpersonen ein großes Thema. Ab 2026 stehen in Österreich Förderungen für energetische Sanierungen zur Verfügung – und die sind ziemlich vielfältig. Zuschüsse und Darlehen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene sollen vor allem Hauseigentümern helfen. Die typischen geförderten Maßnahmen? Heizungstausch, Fenstertausch und Dämmung sind da ganz vorne mit dabei. Besonders interessant ist der Schwerpunkt der bundesweiten Förderung „Raus aus Öl und Gas 2026“, der den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme fördert. Es wird empfohlen, sich vor einer Sanierung beraten zu lassen, um die individuellen Fördermöglichkeiten zu klären.

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In Wien gibt es spezifische Förderungen für thermisch-energetische Sanierungen sowie für den Wechsel von Heizungsanlagen. In den anderen Bundesländern sieht es ähnlich aus, wobei die genauen Fristen und Bedingungen variieren können. Das klingt doch nach einer echten Chance für alle, die ihr Zuhause umweltfreundlicher gestalten möchten!

Photovoltaik und Stromspeicher – Die Zukunft ist jetzt

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Photovoltaik. Ab 2026 wird es Fördercalls für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher geben, die in verschiedenen Kategorien unterteilt sind. Egal, ob man ein kleines oder großes System plant, die Förderungen sind da, um zu unterstützen. Es gibt sogar Zuschüsse für die Errichtung von Speicheranlagen. Besonders spannend: Der Nullsteuersatz auf Photovoltaikmodule endet am 31. März 2025 – ein guter Grund, nicht mehr allzu lange zu warten.

Insgesamt zeigen diese Entwicklungen, wie wichtig es ist, alte Gebäude mit modernen, nachhaltigen Technologien zu verbinden. In einem Klima, das sich ändern muss, ist jedes kleine bisschen Fortschritt von Bedeutung. Und gerade in Wien-Döbling wird aktuell ganz konkret gezeigt, wie das möglich ist.