Heute ist der 17.05.2026 und Wien strahlt in vollem Glanz. Der Eurovision Song Contest (ESC) hat die Stadt in den Bann gezogen, und es scheint, als würde die gute Stimmung die ganze Innere Stadt durchziehen. ESC-Direktor Martin Green schwärmt von Wien als Gastgeberstadt und erwähnt eine Punktzahl von „13, 14, unendlich“. Diese Begeisterung ist spürbar, vor allem nachdem die Woche ohne nennenswerte Zwischenfälle verlief, trotz all der Aufregung im Vorfeld. Hohe Sicherheitsvorkehrungen wurden in den Feedbackgesprächen mit internationalen Delegationen besonders gelobt – und das zurecht!
Wien hat sich als eine moderate Stadt präsentiert, in der friedliches Feiern und Demonstrieren möglich sind. Bürgermeister Michael Ludwig hat emotional auf die Demonstranten reagiert und betont, dass Wien sich nicht „wegterrorisieren“ lasse. Aber das ist nicht alles: Der ESC in Wien war der inklusivste, den es je gegeben hat! Die barrierefreie Infrastruktur an allen Veranstaltungsorten fiel positiv auf. Rollstuhlplattformen, zusätzliche Sitzplätze für unterschiedliche Bedürfnisse, und sogar Assistenzhunde waren willkommen. Gehörschutz, Lichtschutz und Fidget-Tools wurden kostenlos angeboten – eine tolle Geste!
Sicherheit hat oberste Priorität
Die Sicherheit der Gäste steht für Wien und den ORF an oberster Stelle. Ein umfassendes Sicherheitskonzept, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei, dem Innenministerium und der Wiener Stadthalle, sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft. Es umfasst die Ankunft und Sicherheit von Künstler:innen, Delegationen, Medienvertreter:innen und Fans. Die Durchführung der Live-Shows und die Betreuung der Public Viewing Areas waren ebenfalls Teil des Plans. Diese Erfahrungen mit Großveranstaltungen haben Wien geholfen, Risiken zu minimieren, und das merkt man. Sicherheitsmaßnahmen in der Wiener Stadthalle sind auf Flughafenniveau. Hier wird wirklich nichts dem Zufall überlassen – tägliche Präsenz von 500 Sicherheitskräften, gründliche Checks mit Scans, Spürhunden und Überwachungskameras.
Eine strikte No-Bag-Policy sorgt zusätzlich für Sicherheit: Erlaubt sind nur kleine persönliche Gegenstände wie Handys, Geldbörsen und Schlüssel in transparenten Behältnissen. Alles andere bleibt draußen – Taschen, Rucksäcke und Handtaschen? Fehlanzeige. Zudem müssen Fahnen und Flaggen den österreichischen Brandschutzstandards entsprechen, können aber im offiziellen Eurovision-Online-Shop vorbestellt werden. Cyber-Security-Maßnahmen sind ebenfalls implementiert. Die Tickets sind personalisiert, nur elektronisch gültig und der QR-Code erscheint 48 Stunden vor der Show. Ein gültiger Ausweis ist Pflicht, was zusätzliche Sicherheit bietet.
Ein Blick auf das Rahmenprogramm
Das Rahmenprogramm war mit 111 Aktivitäten das größte, das es je beim ESC gab. 2.600 Delegierte und Medienvertreter wurden mit einem bunten Mix aus Veranstaltungen und Erlebnissen versorgt. Das Wetter – ein bisschen Regen, ja! – hat sich sogar als hilfreich erwiesen, um den Blick auf die Stadt und ihre Kultur zu lenken. Touristen fühlten sich willkommen, und Wien wurde für sein hervorragendes ESC-Branding gelobt. Die New York Times berichtete sogar live über den ESC und die Kulturstadt – das ist doch mal was!
WIFO wird die Auswirkungen des ESC auf den Tourismus und die Wertschöpfung analysieren, erste Details werden im Juni bekanntgegeben. Wien hat einen hervorragenden Ruf, und der ESC hat diesen weiter gestärkt. Die Stadt gilt nicht nur als LGBTIQ+-freundlich, sondern auch als ein Ort, wo Kommunikation unaufgeregt und freundlich verläuft. Der Verkehr wurde über öffentliche Verkehrsmittel gut abgewickelt, und die Sperrzonen waren minimal und gut kommuniziert. Hier hat einfach alles gepasst, und die Stimmung ist einfach nur großartig!
Das Sicherheitskonzept, das hier zum Einsatz kommt, ist nicht nur ein Papier, sondern eine durchdachte Strategie. Es befasst sich mit komplexen Gefährdungslagen, emotionalen Publikumsdynamiken und dem digitalen Wandel. Eine Risikoanalyse spezifischer Gefährdungsszenarien, wie Wettergefahren oder technische Pannen, ist der Ausgangspunkt jeder Planung. Die Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten ist essenziell, und regelmäßige Drills sowie Übungen im realistischen Umfeld sind ideal. Das menschliche Verhalten unter Stress spielt eine entscheidende Rolle, und Sicherheitskonzepte setzen auf gekennzeichnete Fluchtwege und mehrsprachige Durchsagen.
Die ganze Stadt ist in Feierlaune und man merkt, dass Wien nicht nur als Gastgeber fungiert, sondern auch als stolzer Botschafter seiner Kultur und Gastfreundschaft. So wird der ESC 2026 nicht nur ein musikalisches Spektakel, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und Freude in der Stadt.