Wien-Landstraße hat Grund zur Freude! Im Rahmen des S-Bahn-Upgrades hat die ÖBB beschlossen, gleich 21 Viaduktbögen zu sanieren. Ein kleiner Lichtblick in der oft tristen Stadtentwicklung! Die alte Nutzung dieser Bögen war eher wenig einladend – Autowerkstätten, Lagerflächen und Garagen prägten das Bild. Aber jetzt, mit dem Projekt „Viva la Viadukt“, das von Claudia Laubichler und Daniel Themessl-Huber initiiert wurde, könnte sich das bald ändern.

Die S-Bahn-Strecke ist seit Anfang September 2026 gesperrt, und während die Bahnen eine Pause einlegen, haben die beiden Initiatoren die Chance ergriffen, um etwas Neues zu schaffen. Sie sehen die Sanierung als „Jahrhundertchance“ und möchten attraktive Betriebe in den Viaduktbögen ansiedeln, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial von Bedeutung sind. Das klingt vielversprechend! Und die Stadt und der Bezirk haben bereits signalisiert, dass sie Unterstützung bieten wollen, um die Außenflächen zu gestalten.

Neue Perspektiven für das Grätzl

Die Projektgruppe hat sich nicht einfach hingesetzt und gewartet. Nein, sie haben aktiv Qualitätskriterien für die Mieterwahl erarbeitet. Dabei soll ein bunter Branchenmix entstehen, der das Grätzl belebt. Vorschläge, die schon auf dem Tisch liegen, sind unter anderem eine öffentliche Bücherei, ein Café, eine Bäckerei und sogar eine Boulderhalle. Da hat sich aber jemand Gedanken gemacht!

Die Viaduktbögen könnten somit zu einem neuen Treffpunkt für die Anrainer:innen werden. Das Ziel ist klar: Die Nachbarschaft soll profitieren. Und während die ÖBB verschiedene Nutzungsmöglichkeiten prüft, arbeiten Laubichler und Themessl-Huber eng mit dem Grätzllabor Landstraße zusammen, um den Kontakt zur ÖBB herzustellen und Ideen auszutauschen.

Gestaltung der Umgebung

Ein weiterer spannender Aspekt ist die geplante Umgestaltung der unmittelbaren Umgebung des Viadukts. Hier soll nicht nur das alte Pflaster verschwinden, sondern auch Raum für Begegnungsorte geschaffen werden. Das bedeutet: Entsiegelung und die Möglichkeit für die Nachbarschaft, sich zu treffen. Man kann sich richtig vorstellen, wie hier Leben einkehrt, wenn ein paar Tische und Stühle aufgestellt werden und der Duft von frischem Kaffee durch die Luft weht!

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Bis Mitte 2027 sollen die neuen Pächter festgelegt sein, und das ist nicht mehr lange hin. Die ÖBB hat betont, wie wichtig die Viaduktbögen für das Grätzl sind. Der Dialog mit der Projektgruppe läuft, und alle Beteiligten scheinen sich einig zu sein, dass hier etwas Besonderes entsteht. Laubichler und Themessl-Huber haben nicht vor, nach der Vermietung einfach abzutauchen. Sie wollen weiterhin aktiv bleiben und das Geschehen im Blick behalten.

Stadtentwicklung im Fokus

In einem größeren Kontext ist das Projekt „Viva la Viadukt“ Teil einer nationalen Initiative zur Stadtentwicklung, die sich für lebendige und erfolgreiche Städte einsetzen möchte. Diese Initiative bringt Akteure aus verschiedenen Bereichen zusammen und schafft Plattformen für den Austausch über stadtgesellschaftliche Trends. Wer weiß, vielleicht wird Wien-Landstraße bald zum Vorzeigemodell für andere Stadtteile!