Kremsmünster im Aufstiegsrausch: Ein Heimspiel, das Geschichte schreiben könnte
In Wien-Liesing hat sich der TuS Kremsmünster in der 2. Bundesliga auf Rang fünf verbessert. Ein Grund zur Freude für die Mannschaft, denn dieser Platz qualifiziert sie für das Aufstiegs-Play-Off. Bei der letzten Runde in Wien erzielte der Verein jedoch gemischte Ergebnisse: Ein klarer Sieg gegen Union Hirschbach mit 3:0 in gerade mal 35 Minuten stand einer Niederlage gegen das Team aus Perchtoldsdorf gegenüber. Der Routinier Benne Eglseer übernahm in Wien die vakante Mittelposition und bemerkte, dass das System zu spät umgestellt wurde – im dritten Satz lief es dann besser, auch wenn das Team letztlich klar mit 0:3 verlor.
Kapitän Bernie Sinnhuber hofft, dass beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 11 Uhr zahlreiche Fans zur Unterstützung kommen. Schließlich braucht die Mannschaft jeden Schub, um ihren Platz in der Liga zu festigen und vielleicht den Sprung ins Meister-Play-Off zu schaffen. Derzeit hat TuS Kremsmünster einen Stand von sieben Siegen und zwei Niederlagen, was sie gleichauf mit dem Tabellenführer Laa/Thaya bringt.
Herausforderungen und Erfolge
Ein großes Hindernis stellte sich für die Mannschaft in Form von Verletzungen dar. Angreifer Max Kadisch zog sich beim Aufwärmen am Samstag einen gebrochenen Finger an der rechten Hand zu und wird für den Rest der Saison ausfallen. Das Team musste improvisieren, und Jonas Wöginger sprang in Kadischs Position ein, was gleich zu zwei Siegen führte. Am Sonntag fehlten neben Kadisch auch Laurenz Hübner, was die körperliche Belastung bei Temperaturen von 30 Grad zusätzlich erhöhte. Dennoch gab es einen Sieg gegen Grieskirchen, auch wenn die Partie gegen Waldburg verloren ging.
Die Qualifikation für das Meister-Play-Off scheint gesichert, aber es bleibt ein gewisses Restrisiko, aus der Top-Gruppe zu fallen. Felix und Bennie Sinnhuber betonen, dass sie auf Rechenspiele verzichten wollen und im kommenden Heimspiel alles klar machen möchten. Das klingt nach dem richtigen Ansatz, vor allem, wenn man bedenkt, dass die letzten Runden entscheidend sein werden.
Aufstiegschancen im Blick
Insgesamt sind die Aufstiegschancen für die TuS Kremsmünster durchaus vielversprechend. In der 2. Bundesliga der Männer wurden drei Aufstiegsplätze vergeben, und die Aufstiegsspiele fanden in Frohnleiten statt. Fünf Teams traten dabei gegeneinander an, darunter ASKÖ Laakirchen und SVMM Frohnleiten. Besonders spannend: UFG Grieskirchen/Pötting 2 sicherte sich den ersten Platz mit vier Siegen und ohne Satzverlust – das zeigt, wie hart umkämpft die Liga ist.
Für Kremsmünster ist jetzt das Heimspiel am Sonntag entscheidend. Die Fans dürften auf ihre Kosten kommen, denn die Mannschaft hat das Zeug, die nächsten Schritte Richtung Aufstieg zu machen. Mit der richtigen Unterstützung und einer guten Leistung könnte der Traum vom Aufstieg in greifbare Nähe rücken. Man darf gespannt sein, ob die Spieler die Nerven behalten und die Chance nutzen können. Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich die Vorfreude in Jubel verwandelt.
