Fledermäuse im Rampenlicht: Gala würdigt unermüdlichen Einsatz für den Tierschutz
Heute ist der 29.09.2026 und in Wien-Mariahilf sind die Wogen noch hoch von der gestrigen Gala, bei der die Fledermausstation Österreich mit dem Jurypreis des Bundestierschutzpreises 2026 ausgezeichnet wurde. Ein großartiger Moment für die Station, die sich unermüdlich um verletzte und geschwächte Fledermäuse kümmert. Die Auszeichnung wurde von der Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Sozialministerium überreicht. Ein schöner Rahmen, um die wertvolle Arbeit dieser Organisation zu würdigen!
Der Jurypreis ist mit 2.000 Euro dotiert – nicht nur ein schöner Batzen Geld, sondern auch eine verdiente Anerkennung für all die Mühen, die in das Wohlergehen der kleinen Flattertiere gesteckt werden. Denn, das sollte man nicht vergessen, alle heimischen Fledermausarten stehen unter Schutz. Im vergangenen Jahr hat die Fledermausstation über 1.400 Fledermäuse aufgenommen, versorgt und, wenn möglich, wieder ausgewildert. Das ist eine beeindruckende Zahl! Und das Ganze rund um die Uhr, erreichbar über eine Notrufnummer. Es ist wirklich wichtig, diese Nummer zu haben, denn viele Fledermäuse werden abends oder nachts gefunden – da kann jede Hilfe zählen.
Ein Netzwerk für die Flattertiere
Wusstet ihr, dass die Fledermausstation Teil eines österreichweiten Netzwerks mit Pflegestellen in sechs weiteren Bundesländern ist? Diese Zusammenarbeit ist entscheidend, um den vielen verletzten Tieren schnell und effektiv helfen zu können. Bei der Preisverleihung wurde auch erwähnt, dass viele heimische Fledermausarten laut der International Union for Conservation of Nature als gefährdet gelten. Das macht die Arbeit der Station umso wichtiger. Es ist nicht nur eine Frage des Tierschutzes, sondern auch des Naturschutzes.
Die Pause der Tierschutzpreise hat übrigens acht Jahre gedauert! Ein Umstand, der vor allem auf organisatorische und politische Prioritätenwechsel zurückzuführen ist. Umso schöner, dass nun wieder Projekte wie die Fledermausstation, der Lebenshof Sonnenweide oder der Verein RespekTurtle – der sich auf eine Schildkrötenauffangstation spezialisiert hat – im Rampenlicht stehen. Auch der Ehrenpreis ging nicht leer aus; Johannes Baumgartner von der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurde für sein Engagement für den Schutz und das Wohl von Tieren geehrt.
Ein Blick in die Zukunft
Die Preisverleihung fand in einem feierlichen Rahmen statt, und es war schön zu sehen, wie viel Herzblut in diesen Projekten steckt. Die Veranstalter, das Bundesministerium Österreich, haben mit dieser Gala ein starkes Zeichen für den Tierschutz gesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass solche Initiativen weiterhin gefördert werden, um das Bewusstsein für die Tierwelt in Österreich zu schärfen und die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um unsere heimischen Arten zu schützen.
Wenn ihr also einmal eine verletzte Fledermaus findet, denkt daran: Nicht mit bloßen Händen anfassen, sondern sofort die Fledermausstation kontaktieren! Die kleinen Wesen brauchen unsere Hilfe und einen schützenden Rahmen, um zu gedeihen. Und wir können alle einen kleinen Beitrag leisten, um die Welt ein bisschen besser für diese faszinierenden Tiere zu machen!
