Am 7. Oktober 2026 war es wieder soweit! Die „ORF-Lange Nacht der Museen“ lockte in Wien eine beeindruckende Zahl von 5.183 Gästen in die kulturellen Institutionen der Stadt. Die Veranstaltung fand bereits zum 26. Mal statt und eröffnete von 18 Uhr bis Mitternacht die Türen zu rund 670 Museen und Kulturorten in ganz Österreich. Ein wahres Fest für Kulturbegeisterte!

Besonders viel los war im Haus der Musik, das mit 2.560 Besuchern die höchste Zahl an Gästen verbuchen konnte. Hier konnte man nicht nur die Klänge der Wiener Klassik genießen, sondern auch interaktive Erlebnisse in der faszinierenden Welt der Musik erleben. Konzerte des Wiener Klassik Ensembles, bei denen Werke von Mozart, Haydn und Beethoven zu hören waren, machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Vielfältige Angebote in den Museen

Das Jüdische Museum Wien zog 960 Besucher an, die an Führungen und einem Hebräisch-Minikurs teilnahmen. Die Ausstellung „A Muslim, a Christian, and a Jew“ sowie musikalische Auftritte von Aliosha Biz sorgten für eine wirklich berührende Atmosphäre. Allerdings musste der Standort Judenplatz aufgrund eines Feiertages geschlossen bleiben – schade, aber das ist halt manchmal so.

Im Mozarthaus Vienna hatten 822 Gäste die Gelegenheit, die historische Wohnung von Wolfgang Amadeus Mozart zu besichtigen. Die Führungen durch die Räume, in denen der Komponist von 1784 bis 1787 lebte, waren sicherlich ein Highlight für alle Musikliebhaber. Nicht zu vergessen, die 841 Besucher, die das KunstHausWien besuchten, um Blitzführungen zu Friedensreich Hundertwasser und seiner Lebensphilosophie zu erleben. Die Gruppenausstellung „Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures“ sorgte für anregende Diskussionen und kreative Inspiration.

Ein großer Erfolg für die Kultur

Insgesamt haben sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Laut einer anderen Quelle zählte die Lange Nacht der Museen in ganz Österreich rund 300.000 Besucher – ein Anstieg um etwa 17.300 Personen oder mehr als sechs Prozent im Vergleich zu 2025! Allerdings lag diese Zahl noch unter dem Rekord von 2024, als etwa 308.000 Menschen die kulturellen Schätze des Landes erkundeten.

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Wetterbedingungen spielen natürlich eine Rolle; der Rückgang im Vorjahr wurde durch schlechtes Wetter beeinflusst. Diesmal zeigte sich der Himmel jedoch von seiner besten Seite, was die zahlreichen Kulturinteressierten nicht davon abhielt, die Nacht zu genießen!

Kultur in Zahlen

Die Museumsstatistik, die auf einer jährlichen Erhebung von der Statistik Austria basiert, liefert interessante Einblicke in die Besuchszahlen und Aktivitäten der Museen. Jährlich werden Daten über Besuche, Strukturmerkmale und sogar die Beschäftigung in den kulturellen Einrichtungen erfasst. Diese Informationen sind nicht nur für die Museen selbst von Bedeutung, sondern auch für die Gesellschaft, um zu verstehen, wie wichtig kulturelles Erbe ist und wie es gefördert werden kann.

Die Lange Nacht der Museen hat einmal mehr bewiesen, wie lebendig und vielfältig die Kulturszene in Österreich ist. Bleibt nur zu hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder so viele begeisterte Besucher begrüßen dürfen!