Wenn die Schatten tanzen: SLASH Filmfestival verführt Wien mit Horror und Genuss
Heute ist der 28.09.2026 und in Wien-Ottakring wird es gruselig! Das 17. SLASH Filmfestival hat am 23. September seine Tore geöffnet und zeigt bis zum 4. Oktober eine spannende Auswahl an Horror- und Genrefilmen. Ein echter Leckerbissen für alle Filmfans, die sich für das Unheimliche und Außergewöhnliche begeistern können. An der Spitze des Festivals steht Markus Keuschnigg, ein Tiroler, der mittlerweile in einer charmanten Dachgeschosswohnung in Wien lebt. Die Wohnung, ein wahres Sammelsurium, wird von überfüllten DVD-Regalen dominiert, die die Leidenschaft des Festivalleiters für Filme widerspiegeln.
Komischerweise hat Keuschnigg auch einen Geschirrspüler, der schon seit vier Jahren kaputt ist. Vielleicht ist das ja eine Metapher für den unaufhörlichen Kampf gegen die Zeit, den wir alle führen – oder einfach nur ein Zeichen dafür, dass er sich mehr für Filme als für Haushaltsgeräte interessiert. Man kann sich vorstellen, dass die Abende in seiner Wohnung oft von spannenden Filmabenden geprägt sind, während das Geschirr sich in der Ecke stapelt. Wer kennt das nicht?
Programmhighlights und besondere Veranstaltungen
Das SLASH Filmfestival bringt einige spannende Filme auf die Leinwand. Ein Highlight ist Appofeniacs, ein amerikanischer Film von Chris Marrs Piliero aus dem Jahr 2025. In diesem Streifen geht es um einen Cosplayer namens Duke, der sich ungerecht behandelt fühlt und mit verstörenden Deepfake-Videos auf sich aufmerksam macht. Da wird einem gleich beim Gedanken daran mulmig!
Ein weiterer interessanter Film ist Love Me Deadly aus dem Jahr 1972 von Jacques Lacerte. Die Geschichte dreht sich um Lindsay Finch, eine wohlhabende Frau mit einer Vorliebe für Leichenschau und Beerdigungen. Man fragt sich, wie das wohl auf der großen Leinwand wirkt – ein echter Klassiker, der sicherlich für einige Überraschungen gut ist.
Und dann gibt es da noch Thriller: A Cruel Picture, einen schwedischen Film von Bo Arne Vibenius aus dem Jahr 1973, der Quentin Tarantino zu seiner berühmten Figur Elle Driver in Kill Bill inspirierte. Das gibt dem Ganzen gleich einen zusätzlichen Kultfaktor – und die 109 Minuten sind sicher voll von schockierenden Szenen.
Vernissage und mehr
Am 24. September gab es auch eine Vernissage mit dem Titel „A Grindhouse History in Posters“. Diese Veranstaltung ist ein Muss für alle, die sich für die visuelle Geschichte des Genres interessieren. Man kann sich gut vorstellen, dass es dort einiges zu entdecken gibt – von alten Plakaten bis hin zu faszinierenden Geschichten über die Filme, die sie beworben haben.
Die Stimmen der Besucher sind vielversprechend. Pia Reiser von fm4.at beschreibt das Festival als „Film- und Genreliebe kompetent, klug, berührungsangstlos alles umarmend und niemals auf Distinktionsgewinn aus.“ Das klingt nach einer tollen Atmosphäre, die sowohl Liebhaber als auch Neulinge anzieht.
Insgesamt zeigt das SLASH Filmfestival, dass Wien nicht nur für Kaffee und Sachertorte bekannt ist, sondern auch für seine lebendige Filmszene. Hier trifft sich die Community, um gemeinsam die faszinierenden, manchmal auch gruseligen Seiten des Kinos zu feiern. Wer noch nicht dabei war, sollte sich beeilen, denn die letzten Tage des Festivals stehen bevor!
