Hertha am Wasser: Ein ökologisches Wohnparadies für Wien-Simmering
Heute ist der 7.10.2026 und in Wien-Simmering gibt es spannende Neuigkeiten! Der Spatenstich für das Holzbauprojekt „Hertha am Wasser“ am Steinspornweg 33 in der Donaustadt wurde feierlich gesetzt. Dieses Vorhaben umfasst rund 70 geförderte Wohnungen und ist Teil des Wiener „Wohn-Baum-Programms“. Hier wird nicht nur Holzbau großgeschrieben, sondern auch eine ökologische Kreislaufwirtschaft angestrebt. Ein echter Gewinn für alle, die in der Stadt leistbaren Wohnraum suchen!
Das Projekt wird eine gesamte Wohnfläche von etwa 5.700 Quadratmetern bieten. Darunter sind 36 geförderte Wohnungen und 34 Smart-geförderte Einheiten. Die Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch hat bei der Eröffnung betont, wie wichtig die Verbindung von ökologischen Ansprüchen und neuen Technologien ist. „Hertha am Wasser“ soll ein architektonisches Vorzeigemodell für einen qualitätsvollen und ökologisch ambitionierten Wohnbau darstellen.
Ökologische Ansätze und staatliche Unterstützung
Der Bedarf an neuen, energieeffizienten Wohnungen ist unbestritten. In vielen Städten, nicht nur in Wien, wachsen die Sorgen um leistbare Mietpreise. Das Projekt in der Donaustadt greift diesen Bedarf auf und zeigt, dass nachhaltiges Bauen und ökonomische Aspekte Hand in Hand gehen können. Auch die staatliche Förderung spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Bund und Land Hessen unterstützen beispielsweise den Neubau und die energetische Sanierung in Holzbauweise. Die Förderung ist an die Einhaltung strenger Anforderungen gebunden, die von einem Energie-Effizienz-Experten überwacht werden müssen.
Das „Hertha am Wasser“-Projekt gehört zum Paket B des Wohn-Baum-Programms. Weitere Vorhaben in diesem Paket sind an der Donaustadtstraße 120 und Leopoldauer Straße 132A geplant. Die Fertigstellung von „Hertha“ ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. Das klingt alles sehr vielversprechend!
Fördermöglichkeiten für nachhaltiges Bauen
Um nachhaltiges Bauen noch attraktiver zu machen, gibt es eine Vielzahl an Förderprogrammen, die auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene angeboten werden. Die Datenbank mit Fördermöglichkeiten wird jährlich aktualisiert und bietet Filterfunktionen zur gezielten Suche nach passenden Mitteln. Zum Beispiel unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Projekte, die Barrierefreiheit und Einbruchschutz im Bestand berücksichtigen.
In Deutschland gibt es zudem spezifische Programme wie das „KLIMAFREUNDLICHER NEUBAU Programm 298“, das Förderkredite für den Neubau von Miet- und Eigentumswohnungen gewährt. Hierbei sind geringe CO2-Emissionen und die Erfüllung des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus (QNG PLUS) erforderlich. Die Anreize sind also groß, nicht nur für Bauherren, sondern auch für zukünftige Bewohner, die umweltfreundlich leben möchten.
Das „Hertha am Wasser“-Projekt ist damit nicht nur ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Stadtentwicklung, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Wohnraum in Wien neu gedacht werden kann. Wenn alles nach Plan verläuft, dürfen wir uns im Jahr 2028 auf ein weiteres architektonisches Highlight in der Donaustadt freuen!
