eMotion Lab der TU Wien eröffnet: Zukunft der Elektromobilität im Fokus
In der Landstraße, einem Stadtteil Wiens, hat die Technische Universität (TU) Wien ein neues Kapitel in der Forschung aufgeschlagen. Am 1. Juli 2026 wurde das „eMotion Lab“ eröffnet, und die Erwartungen sind hoch! Dieses Prüflabor, das sich im Arsenal befindet, soll eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Mobilitätslösungen einnehmen. Ganz im Sinne der aktuellen Herausforderungen in der Fahrzeugindustrie, die sich mit einer Vielzahl von Antriebstechnologien – von Hybrid über batterieelektrisch bis hin zu brennstoffzellenbasiert – auseinandersetzt, wird hier an der Zukunft der Mobilität gearbeitet. Um es mit den Worten von Jens Schneider, dem Rektor der TU Wien, zu sagen: Die Verbindungen zwischen Wissenschaft und Industrie müssen enger werden!
Das Ziel des eMotion Labs ist es, eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Ausbildung zu fördern. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Leistungselektronik für E-Fahrzeuge. Geplant sind Prüfstände, die sich mit Inverter-Technologien, Hochvolt-Integrationen und E-Achsen beschäftigen. Die Technologie für diese Prüfstände stammt von AVL List GmbH, einem wichtigen Industriepartner, der bekannt ist für seine modernste Test- und Prüftechnik. Das eMotion Lab steht nicht nur der TU Wien zur Verfügung, sondern auch anderen Forschungseinrichtungen und Universitäten – eine echte Chance für alle, die in diesem Bereich tätig sind!
Zukunftsorientierte Forschung
Der Inverter-Prüfstand steht bereits betriebsbereit zur Verfügung, und das Team des eMotion Labs wird sich intensiv mit Themen wie Wirkungsgradoptimierung, der Reduktion von Schaltverlusten und innovativen Kühlkonzepten, wie etwa der Immersionskühlung, beschäftigen. Fachvorträge zur Eröffnung haben bereits spannende Einblicke in diese Technologien gegeben. Besonders herausfordernd ist die Schnellladung von Lkw – hier sind sowohl die Leistungselektronik als auch die Kühlsysteme gefragt.
Das eMotion Lab ist eng verbunden mit der Automotive & Mobility Engineering GmbH (ame), die zu 100% im Besitz der TU Wien ist. Diese Verbindung wird als Schlüssel zur Förderung der Zusammenarbeit mit Unternehmen gesehen. Das Labor ist nicht nur ein Ort der Forschung, sondern auch ein Raum, in dem verschiedene Technologien und Fakultätsgrenzen überwunden werden sollen. Die Herausforderungen sind groß, doch die Möglichkeiten ebensolche! Die TU Wien plant zudem einen neuen Standort im Arsenal – Details dazu sind allerdings noch in der Schwebe.
Der Weg zur Elektromobilität
Die Eröffnung des eMotion Labs kommt zu einem besonders wichtigen Zeitpunkt. Die Elektromobilität ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein umwelt- und gesellschaftspolitisches Thema. Die österreichische Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Emissionen im Verkehr bis 2030 um 40 bis 42 Prozent zu senken. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der Elektrifizierung des straßengebundenen Verkehrs. Das Fraunhofer ISI forscht intensiv zu diesem Thema und untersucht verschiedene Aspekte der Elektromobilität, von neuen Mobilitätskonzepten bis hin zu Benutzerakzeptanz und Infrastrukturaufbau.
In einer Zeit, in der das weltweite Mobilitätsaufkommen stetig ansteigt, ist es unerlässlich, innovative Lösungen zu finden. Das eMotion Lab wird eine Schlüsselrolle spielen, um zentrale Fragen der Mobilität praxisnah zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Es ist klar, dass die Zukunft der Mobilität in der Luft hängt – und die TU Wien ist bereit, ihren Teil dazu beizutragen!
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